Die Waldbrandlage rund um Fürstenwalde hat sich aktuell entspannt. Für den Landkreis Oder-Spree gilt am 8. August Waldbrandgefahrenstufe 2 und damit eine geringe Gefahr. Gerade für Fürstenwalde bleibt das Thema dennoch relevant, weil die Stadt über einen außergewöhnlich großen eigenen Waldbestand verfügt.

Die aktuelle Einstufung wird landesweit regelmäßig an Wetter und Bodenverhältnisse angepasst.

Oder-Spree liegt derzeit niedriger als mehrere andere brandenburgische Landkreise.

Stadt besitzt 4.500 Hektar Wald

Der kommunale Stadtforst bewirtschaftet nach Angaben der Stadt rund 4.500 Hektar Wald.

Hinzu kommen etwa 470 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.

Damit ist der Stadtforst nicht nur für Holzproduktion zuständig, sondern auch für Naturschutz, Artenschutz, Jagd und verschiedene Freizeitangebote.

Stufe 2 bedeutet keine völlige Entwarnung

Auch bei niedriger Waldbrandgefahr können Feuer entstehen.

Weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder heiße Fahrzeugteile auf trockener Vegetation reichen unter ungünstigen Bedingungen aus.

Besonders wichtig ist deshalb, Zufahrten für Feuerwehrfahrzeuge freizuhalten.

Lage kann sich schnell verändern

Mehrere trockene und warme Tage können die Gefahrenstufe schnell wieder erhöhen.

Fürstenwalde und der Landkreis bleiben deshalb auf regelmäßige Aktualisierungen angewiesen.

Wer Rauchentwicklung oder ein Feuer bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf 112 wählen.

Quellen

Polizei Brandenburg – aktuelle Waldbrandgefahrenstufen.

Stadtforst Fürstenwalde – Angaben zum kommunalen Waldbestand.