Freiberg. Was zunächst als zeitlich begrenztes Sommerangebot begann, wird dauerhaft Teil des Freiberger Freizeitangebots. Die Stadt hat den bisher gemieteten Pumptrack gekauft. Künftig soll die Anlage jedes Jahr von Ostern bis Oktober genutzt werden können.

Nach zwei Mietjahren folgt der Kauf

2024 und 2025 hatte Freiberg den Pumptrack jeweils für die Sommermonate angemietet.

Nach Angaben der Stadt wurde die Anlage von Kindern und Jugendlichen so gut angenommen, dass nun der Kauf beschlossen wurde.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 70.000 Euro. Etwa ein Drittel davon übernehmen regionale Unterstützer.

Beteiligt sind:

  • Kreiskrankenhaus Freiberg,
  • Siltronic,
  • FCM,
  • ACTech,
  • LSTW.

Sechs Monate im Jahr nutzbar

Der entscheidende Unterschied zur bisherigen Mietlösung ist die längere Nutzungsdauer.

Statt nur während eines begrenzten Sommerzeitraums soll der Pumptrack künftig etwa ein halbes Jahr verfügbar sein – von Ostern bis Oktober.

Damit wird das Angebot stärker in den regulären Freizeitkalender der Stadt integriert.

Pumptracks können mit Fahrrädern, BMX-Rädern, Rollern und je nach Anlage auch anderen nicht motorisierten Sportgeräten genutzt werden. Für Freiberg steht dabei vor allem das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien im Mittelpunkt.

Vom Testangebot zur festen Einrichtung

Der Kauf zeigt, wie aus einer zunächst provisorischen Lösung ein dauerhaftes Stadtangebot werden kann.

Die Stadt begründet die Entscheidung ausdrücklich mit der großen Resonanz der vergangenen beiden Jahre.

Damit bekommt Freiberg kein neues Großstadion und keine millionenschwere Sportstätte – aber ein Freizeitangebot, das gerade für jüngere Einwohner sichtbar und leicht zugänglich ist.

Quellen und Datenbasis

  • Stadt Freiberg, Pressemitteilung vom 10. Juli 2026 zum Kauf des Pumptracks.