Künstlerinnen arbeiteten in den 1980er Jahren diesseits und jenseits der Oder unter unterschiedlichen, aber vergleichbaren politischen und gesellschaftlichen Bedingungen. Eine Ausstellung stellt ihre Positionen gegenüber.
Schau am Dienstag geöffnet
„Frauenträume“ ist am 4. August im Packhof Frankfurt (Oder) zu sehen. Die Ausstellung verbindet Arbeiten von Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren in der DDR und in Polen aktiv waren.
Kunst zwischen Anpassung und Eigenständigkeit
Viele Künstlerinnen mussten sich in männlich geprägten Strukturen behaupten. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Körper, Familie, Alltag, gesellschaftlichen Rollen und persönlicher Freiheit.
Der Vergleich macht sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der Kunstszenen sichtbar.
Grenzüberschreitende Perspektive
Frankfurt und Słubice sind ein geeigneter Ort für Ausstellungen, die deutsch-polnische Geschichte miteinander verbinden. Kultur kann Erfahrungen nebeneinanderstellen, die in nationalen Erzählungen häufig getrennt behandelt werden.
Quellen
Stadt Frankfurt (Oder) – Veranstaltungshinweis zur Ausstellung „Frauenträume“ am 4. August 2026