Die Tarifverhandlungen für Ärzte der GLG sind abgeschlossen. Der Gesundheitskonzern und der Marburger Bund haben eine Einigung erzielt. Damit verbessern sich die Bedingungen auch für Mediziner an wichtigen Klinikstandorten in Eberswalde.

Zur GLG gehören in der Stadt unter anderem das Werner-Forßmann-Klinikum und das Martin-Gropius-Krankenhaus.

Beide Einrichtungen gehören zu den bedeutenden Arbeitgebern im Gesundheitsbereich der Region.

Die aktuelle Einigung sieht nach lokaler Berichterstattung finanzielle Verbesserungen für die Ärzte vor.

Kliniken konkurrieren bundesweit um Ärzte

Tarifverträge sind für Krankenhäuser inzwischen auch ein Instrument im Wettbewerb um Personal.

Ärztinnen und Ärzte können insbesondere in gefragten Fachrichtungen zwischen zahlreichen Arbeitgebern wählen.

Regionale Kliniken müssen deshalb nicht nur medizinische Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch attraktive Arbeitsbedingungen bieten.

Für Eberswalde ist das besonders wichtig, weil die Kliniken gleichzeitig Versorgungsaufgaben für große Teile des Barnim übernehmen.

Tarifabschluss stärkt Planbarkeit

Eine Einigung schafft zudem Planungssicherheit für beide Seiten.

Die Beschäftigten wissen, wie sich Einkommen und Arbeitsbedingungen entwickeln.

Der Arbeitgeber kann gleichzeitig Personalkosten verlässlicher kalkulieren.

Angesichts des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen bleibt die Personalfrage jedoch auch nach einem Tarifabschluss eine zentrale Herausforderung.

Quellen

Märkische Oderzeitung – aktuelle Berichterstattung zum Tarifabschluss bei der GLG.