Dresden. Zehn Kämpfe, schnelle Entscheidungen und zwei Erfolge für die Dresdner Lokalmatadoren: We Love MMA ist zum sechsten Mal in der BallsportARENA Dresden zu Gast gewesen.

Der Kampfabend bot den Zuschauern eine Mischung aus vorzeitigen Entscheidungen, engen Punkturteilen und technisch geprägten Duellen. Besonders Melik Babayev und Khamzat Akhmadov sorgten mit ihren Siegen für Jubel beim Dresdner Publikum.

Melik Babayev gewinnt nach Abbruch durch den Ringarzt

Im Catchweight traf Melik Babayev von MMA Dresden auf Victor Akinwunmi aus München.

Babayev bestimmte nach Angaben des Veranstalters weite Teile des Kampfes. Der Dresdner zeigte den aktiveren Standkampf und brachte seinen Gegner mehrfach zu Boden.

Nach zwei Treffern zum Kopf erlitt Akinwunmi eine Verletzung unter dem Auge. Der Ringarzt entschied schließlich, dass der Kampf nicht fortgesetzt werden konnte. Babayev wurde zum Sieger erklärt.

Khamzat Akhmadov sorgt für zweiten Dresdner Erfolg

Auch Khamzat Akhmadov von MMA Dresden konnte seinen Kampf vorzeitig für sich entscheiden.

Im Catchweight bis 90 Kilogramm brachte er Elias Charkrit Vincon früh zu Boden. Dort kontrollierte Akhmadov seinen Gegner und setzte mit Ground-and-Pound nach.

Als Vincon sich nach Einschätzung des Ringrichters nicht mehr ausreichend verteidigen konnte, wurde der Kampf abgebrochen. Damit feierte auch der zweite Dresdner Lokalmatador einen Sieg vor heimischem Publikum.

Leipziger Bauer gewinnt bereits den ersten Kampf

Schon zum Auftakt des Abends gab es einen Erfolg für einen sächsischen Fighter.

Albert Bauer von Leipzig ScrambleForce traf im Federgewicht auf Gerry Zebisch. Bauer setzte die wirkungsvolleren Treffer und brachte seinen Gegner mit einer Kombination in Schwierigkeiten.

Der Ringrichter beendete den Kampf vorzeitig zugunsten des Leipzigers.

Schnellste Aufgabe des Abends nach Guillotine

Für das schnellste Finish sorgte Aziz „Zoro“ Taifur.

Der Berliner brachte Ömer Cankardeşler bereits nach wenigen Sekunden mit einer Guillotine zu Boden. Noch innerhalb der ersten Minute musste Cankardeşler aufgeben.

Nach dem Kampf sorgte der Unterlegene selbst für einen emotionalen Moment. Er sprach darüber, wie wichtig es sei, sich in schwierigen Situationen Hilfe zu suchen und auf Freunde und Familie zuzugehen.

Gleichzeitig erklärte Cankardeşler nach insgesamt elf Auftritten im We-Love-MMA-Cage das Ende seiner Karriere und übergab seine Handschuhe an langjährige Wegbegleiter.

Hallenser Hans Krüger beendet Hauptkampf per K.o.

Im Hauptkampf des Abends setzte Hans Krüger aus Halle den Schlusspunkt.

Gegen Finn Schmetzer traf Krüger in der ersten Runde zunächst mit der linken, dann mit der rechten Hand. Ein anschließender Kopftritt brachte Schmetzer zu Boden.

Damit gewann der Hallenser den Hauptkampf per K.o. und sorgte für eines der spektakulärsten Enden des Abends.

Auch Luise Schettler setzt sich durch

Erfolgreich war außerdem Luise Schettler von der Gladiator Fight Academy Halle.

Sie setzte sich gegen Daria Wilden durch. Trotz geringerer Reichweite überzeugte Schettler nach Angaben des Veranstalters insbesondere mit präzisem Boxen und wiederholten Wirkungstreffern.

Nach drei Runden entschieden die Punktrichter den Kampf zugunsten der Hallenserin.

We Love MMA kommt 2027 wieder nach Dresden

Für die sächsischen MMA-Fans steht bereits der nächste Termin fest.

We Love MMA soll am 25. September 2027 erneut in die BallsportARENA Dresden zurückkehren.

Zuvor geht die Veranstaltungsserie unter anderem in Stuttgart, Hamburg, Berlin, München, Hannover, Düsseldorf und Erfurt weiter. Die nächste Veranstaltung ist für den 17. Oktober 2026 in der Porsche Arena Stuttgart angekündigt.

Quelle: Pressemitteilung „WE LOVE MMA 89 – Dresden“, Berlinièros PR / Veranstalter.