Cottbus hat einen weiteren Baustein seines barrierefreien Nahverkehrs fertiggestellt. Die Straßenbahnhaltestelle Walter-Rathenau-Straße wurde Ende Juli nach dem Umbau freigegeben. Wie die Stadt mitteilt, soll der Standort insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zu Bus und Bahn erleichtern.

Barrierefreiheit wird schrittweise ausgebaut

Moderne Haltestellen sollen den Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Fahrzeug reduzieren und damit den Einstieg für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen erleichtern.

Der Umbau der Walter-Rathenau-Straße gehört zu diesem längerfristigen Modernisierungsprozess.

Nahverkehr muss zum neuen Cottbus passen

Die Stadt wächst durch Strukturwandelprojekte, neue Arbeitsplätze und zusätzliche wissenschaftliche Einrichtungen. Parallel steigt der Anspruch an einen leistungsfähigen und zugänglichen öffentlichen Nahverkehr.

Dazu gehören nicht nur neue Fahrzeuge und Fahrpläne, sondern auch geeignete Haltestellen.

Ausbau bleibt Daueraufgabe

Eine einzelne neue Haltestelle macht das gesamte Netz noch nicht barrierefrei.

Der Abschluss an der Walter-Rathenau-Straße zeigt jedoch, dass Cottbus bestehende Infrastruktur schrittweise an heutige Anforderungen anpasst.

Quelle:

Stadt Cottbus/Chóśebuz; Cottbusverkehr.