Industrieller setzte sich für Arbeiter und Frauen ein

Brandenburg: Ausstellung erinnert an Max Bahr

Die Technische Hochschule Brandenburg zeigt vom 18. September bis 4. November eine Ausstellung über den Unternehmer und Sozialpolitiker Max Bahr.

Von Helena Markwardt 3 Min. Lesezeit

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Die Wanderausstellung über Max Bahr wurde seit Ende 2021 bereits an mehreren Orten in Deutschland und Polen gezeigt.
Die Wanderausstellung über Max Bahr wurde seit Ende 2021 bereits an mehreren Orten in Deutschland und Polen gezeigt. Foto: BLHA

Die Wanderausstellung „Jute, Häuser, Republik“ ist vom 18. September bis 4. November 2026 in der Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Brandenburg zu sehen. Historische Bilder, Dokumente und Exponate erinnern an den Industriellen und Sozialreformer Max Bahr. Der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 17. September, um 16 Uhr im Rittersaal der Hochschule. Erwartet wird auch Oberbürgermeister Daniel Keip. Dr. Falko Neininger vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv und Dr. Katarzyna Wójcik von der Technischen Hochschule halten zwei Vorträge.

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bittet die Hochschule um eine Anmeldung an [wojcik@th-brandenburg.de](mailto:wojcik@th-brandenburg.de) oder [Falko.Neininger@blha.brandenburg.de](mailto:Falko.Neininger@blha.brandenburg.de).

Max Bahr engagierte sich für seine Beschäftigten

Max Bahr wurde 1848 geboren und stammte aus Landsberg an der Warthe, dem heutigen Gorzów Wielkopolski. Dort baute er eine Jutefabrik auf, die zu den größten Arbeitgebern der Region gehörte.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit setzte sich Bahr für bessere Lebensbedingungen der Beschäftigten, Chancengleichheit und die Förderung von Frauen ein. Er ließ mehrere Hundert Arbeiterwohnungen, ein Volksbad und ein Volkswohlfahrtshaus errichten.

Politisch beschäftigte sich Bahr vor allem mit Sozial- und Wohnungsfragen. Als Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei gehörte er der Weimarer Nationalversammlung und später dem Reichstag an. Er starb 1930.

Ausstellung entstand in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und der Woiwodschafts- und Stadtbibliothek in Gorzów Wielkopolski. Seit Ende 2021 wurde sie bereits an mehreren Orten in Deutschland und Polen gezeigt.

Die Ausstellung stellt Bahrs wirtschaftliches, soziales und politisches Wirken anhand historischer Aufnahmen, Dokumente, Exponate und Informationstafeln dar. Ihr Titel verweist auf seine Jutefabrik, den Bau von Arbeiterwohnungen und seine politische Arbeit während der Weimarer Republik.

Öffnungszeiten der Max-Bahr-Ausstellung

Am Freitag, 18. September, ist die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Vom 21. September an kann sie montags bDie Wanderausstellung „Jute, Häuser, Republik“ ist vom 18. September bis 4. November 2026 in der Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Brandenburg zu sehen. Historische Bilder, Dokumente und Exponate erinnern an den Industriellen und Sozialreformer Max Bahr. Der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 17. September, um 16 Uhr im Rittersaal der Hochschule. Erwartet wird auch Oberbürgermeister Daniel Keip. Dr. Falko Neininger vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv und Dr. Katarzyna Wójcik von der Technischen Hochschule halten zwei Vorträge.

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bittet die Hochschule um eine Anmeldung an [wojcik@th-brandenburg.de](mailto:wojcik@th-brandenburg.de) oder [Falko.Neininger@blha.brandenburg.de](mailto:Falko.Neininger@blha.brandenburg.de).

Max Bahr engagierte sich für seine Beschäftigten

Max Bahr wurde 1848 geboren und stammte aus Landsberg an der Warthe, dem heutigen Gorzów Wielkopolski. Dort baute er eine Jutefabrik auf, die zu den größten Arbeitgebern der Region gehörte.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit setzte sich Bahr für bessere Lebensbedingungen der Beschäftigten, Chancengleichheit und die Förderung von Frauen ein. Er ließ mehrere Hundert Arbeiterwohnungen, ein Volksbad und ein Volkswohlfahrtshaus errichten.

Politisch beschäftigte sich Bahr vor allem mit Sozial- und Wohnungsfragen. Als Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei gehörte er der Weimarer Nationalversammlung und später dem Reichstag an. Er starb 1930.

Ausstellung entstand in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und der Woiwodschafts- und Stadtbibliothek in Gorzów Wielkopolski. Seit Ende 2021 wurde sie bereits an mehreren Orten in Deutschland und Polen gezeigt.

Die Ausstellung stellt Bahrs wirtschaftliches, soziales und politisches Wirken anhand historischer Aufnahmen, Dokumente, Exponate und Informationstafeln dar. Ihr Titel verweist auf seine Jutefabrik, den Bau von Arbeiterwohnungen und seine politische Arbeit während der Weimarer Republik.

Öffnungszeiten der Max-Bahr-Ausstellung

Am Freitag, 18. September, ist die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Vom 21. September an kann sie montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr sowie freitags von 9 bis 17 Uhr besucht werden.

Die Ausstellung endet am Mittwoch, 4. November 2026. Sowohl der Besuch der Ausstellung als auch die Eröffnungsveranstaltung sind kostenlos.

Quelle: Technische Hochschule Brandenburg, Medieninformation 060/2026 vom 11. September 2026

Themen: Technische Hochschule BrandenburgSozialgeschichteMax BahrWanderausstellungWeimarer Republik

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