Wie können Familien unterstützt werden, wenn Eltern oder andere Angehörige von einer Suchterkrankung betroffen sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 31. August 2026 ein Fachtag im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung verschiedener Hilfsangebote, aktuelle Forschungsergebnisse und praxistaugliche Lösungen.
Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
Der Fachtag trägt den Titel „Frühe Hilfen vernetzt denken – Familien mit Suchtbelastung begleiten“. Veranstalter sind die Technische Hochschule Brandenburg und das Amt für Jugend und Soziales der Stadt Brandenburg an der Havel.
Eingeladen sind insbesondere Fachkräfte, Interessierte sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Frühe Hilfen, Jugendhilfe, Sozialarbeit, Beratung, Gesundheit und Familienunterstützung.
Die Veranstaltung findet am Montag, dem 31. August 2026, von 10 bis 15 Uhr im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 20. August erforderlich.
„Unser Fachtag schafft einen Rahmen, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und innovative Ansätze miteinander verknüpft werden.“
Nach Angaben der Veranstalter sollen aktuelle Entwicklungen betrachtet, Herausforderungen diskutiert und konkrete Impulse für die tägliche Arbeit vermittelt werden.
Filmvorführung und Podiumsdiskussion geplant
Zum Programm gehören praxisnahe Diskussionsrunden, eine Filmvorführung und Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Gezeigt werden soll der Film „Vena“.
Darüber hinaus ist eine Podiumsdiskussion vorgesehen. Moderiert wird sie von Jenny Troalic, der Landeskoordinatorin für Frühe Hilfen.
Weitere Referenten sollen Einblicke in folgende Bereiche geben:
- aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse,
- Erfahrungen aus der beruflichen Praxis,
- bewährte Unterstützungsangebote,
- interdisziplinäre Zusammenarbeit,
- zukünftige Lösungsansätze,
- Begleitung von Familien mit Suchtbelastung.
Der Fachtag soll damit nicht nur der Weiterbildung dienen. Ein wesentliches Ziel ist die stärkere Vernetzung der beteiligten Einrichtungen und Berufsgruppen.
Warum Vernetzung bei Frühen Hilfen wichtig ist
Familien mit einer Suchtbelastung benötigen häufig Unterstützung aus mehreren Bereichen gleichzeitig. Neben Beratungsstellen können unter anderem medizinische Einrichtungen, Jugendämter, Hebammen, Familienzentren, Kindertagesstätten und psychosoziale Dienste beteiligt sein.
Damit Hilfen frühzeitig greifen, müssen diese Angebote möglichst gut zusammenarbeiten. Unterschiedliche Zuständigkeiten oder fehlender Informationsaustausch können dagegen dazu führen, dass Probleme zu spät erkannt werden oder Familien nicht die passende Unterstützung erhalten.
Der Fachtag setzt deshalb bewusst auf einen interdisziplinären Ansatz. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen mit den Erfahrungen der Menschen verbunden werden, die täglich mit betroffenen Familien arbeiten.
Teilnahme ist kostenlos
Die wichtigsten Angaben zur Veranstaltung:
- Termin: Montag, 31. August 2026
- Uhrzeit: 10 bis 15 Uhr
- Ort: Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg
- Thema: Familien mit Suchtbelastung begleiten
- Teilnahme: kostenfrei
- Anmeldeschluss: 20. August 2026
- Anmeldung: per E-Mail an marie.darmer@th-brandenburg.de
Für die Verpflegung während der Veranstaltung ist nach Angaben der Hochschule gesorgt.
Förderung durch Bundesinitiative und Ministerium
Gefördert wird der Fachtag durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Technische Hochschule Brandenburg.
Die Veranstaltung soll Fachkräften neue Perspektiven eröffnen und zugleich die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Verwaltung und Praxis stärken.
Auf der zweiten Seite der Medieninformation weist die Hochschule zudem darauf hin, dass ein Bildmotiv zur freien Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung bereitgestellt wurde. Als Bildquelle ist „THB © Oliver Karaschewski“ anzugeben.
Quellen und Datenbasis
- Technische Hochschule Brandenburg, Medieninformation 055/2026 vom 29. Juli 2026: „Vernetzt denken, gemeinsam handeln: Fachtag zu Frühen Hilfen“.