Stadt registriert erhöhte Zahl von Bürgeranfragen und setzt Fachfirmen ein

Gefährliche Raupen bleiben Thema: Bitterfeld-Wolfen warnt vor Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner sorgt in Bitterfeld-Wolfen weiterhin für Probleme. Die Stadtverwaltung meldet ein erhöhtes Aufkommen an Anfragen aus der Bevölkerung. Wegen der gesundheitlich gefährlichen Brennhaare werden befallene Bereiche durch spezialisierte Unternehmen behandelt.

Von Elisa Winter 1 Min. Lesezeit

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Der Eichenprozessionsspinner bleibt im Stadtgebiet von Bitterfeld-Wolfen ein Gesundheitsrisiko. Das Amt für Tiefbau und Kommunalwirtschaft registriert derzeit verstärkt Anfragen von Bürgern zu befallenen Bäumen und Raupennestern.

Die Stadt setzt zur Bekämpfung auf zertifizierte Fachbetriebe.

Brennhaare können starke Reaktionen auslösen

Gefährlich sind vor allem die feinen Brennhaare der Raupen.

Sie können Hautreizungen, Augenbeschwerden und allergische Reaktionen verursachen.

Deshalb sollten Raupen und Nester keinesfalls eigenständig entfernt oder berührt werden.

Mehrere sensible Orte betroffen

Auch kommunale Einrichtungen und öffentlich genutzte Flächen standen in diesem Jahr im Fokus der Bekämpfung.

Im Ortsteil Greppin wurden unter anderem Bereiche rund um Grundschule, Tiergehege und Lindenplatz als betroffene beziehungsweise zu prüfende Orte genannt.

Stadt hatte bereits im Frühjahr Maßnahmen vorbereitet

Für 2026 besteht eine eigene Allgemeinverfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner.

Damit kann die Stadt in festgelegten Bereichen gezielte Maßnahmen veranlassen.

Dass das Thema im August weiterhin zahlreiche Bürgeranfragen auslöst, zeigt, dass die Belastung nicht mit den Frühjahrsmaßnahmen vollständig beendet ist.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Aktuelle Hinweise zum Eichenprozessionsspinner.

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Allgemeinverfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner 2026.

Ortschaftsrat Greppin – Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner an öffentlichen Standorten.

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Themen: Bitterfeld-WolfenGesundheitBäumeEichenprozessionsspinnerUmweltSchädlingsbekämpfung

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