Der Eichenprozessionsspinner bleibt im Stadtgebiet von Bitterfeld-Wolfen ein Gesundheitsrisiko. Das Amt für Tiefbau und Kommunalwirtschaft registriert derzeit verstärkt Anfragen von Bürgern zu befallenen Bäumen und Raupennestern.
Die Stadt setzt zur Bekämpfung auf zertifizierte Fachbetriebe.
Brennhaare können starke Reaktionen auslösen
Gefährlich sind vor allem die feinen Brennhaare der Raupen.
Sie können Hautreizungen, Augenbeschwerden und allergische Reaktionen verursachen.
Deshalb sollten Raupen und Nester keinesfalls eigenständig entfernt oder berührt werden.
Mehrere sensible Orte betroffen
Auch kommunale Einrichtungen und öffentlich genutzte Flächen standen in diesem Jahr im Fokus der Bekämpfung.
Im Ortsteil Greppin wurden unter anderem Bereiche rund um Grundschule, Tiergehege und Lindenplatz als betroffene beziehungsweise zu prüfende Orte genannt.
Stadt hatte bereits im Frühjahr Maßnahmen vorbereitet
Für 2026 besteht eine eigene Allgemeinverfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner.
Damit kann die Stadt in festgelegten Bereichen gezielte Maßnahmen veranlassen.
Dass das Thema im August weiterhin zahlreiche Bürgeranfragen auslöst, zeigt, dass die Belastung nicht mit den Frühjahrsmaßnahmen vollständig beendet ist.
Quellen
Stadt Bitterfeld-Wolfen – Aktuelle Hinweise zum Eichenprozessionsspinner.
Stadt Bitterfeld-Wolfen – Allgemeinverfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner 2026.
Ortschaftsrat Greppin – Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner an öffentlichen Standorten.
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