Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen nimmt eine neue Forschungsinfrastruktur des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS den Betrieb auf. Die „Technologieplattform für Kreislaufwirtschaft und Verfahrenstechnik“ soll Unternehmen dabei helfen, ressourcenschonende Verfahren zu entwickeln, zu skalieren und unter industriellen Bedingungen zu erproben. Die offizielle Einweihung ist für Freitag, 14. August, vorgesehen.
Plattform soll Forschung in die Industrie bringen
Wie das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt mitteilt, ist die neue Plattform auf Kreislaufwirtschaft und Verfahrenstechnik ausgerichtet.
Unternehmen sollen dort neue Verfahren nicht nur entwickeln, sondern auch in größerem Maßstab testen und anschließend in industrielle Anwendungen überführen können.
Ressourcenschonung im Mittelpunkt
Ein Schwerpunkt liegt auf der effizienteren Nutzung von Rohstoffen und Materialien.
Gerade im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen soll die Infrastruktur dazu beitragen, neue Ansätze der Kreislaufwirtschaft unter realitätsnahen industriellen Bedingungen zu untersuchen und weiterzuentwickeln.
Land unterstützt Forschungsinfrastruktur
Die neue Technologieplattform wird nach Angaben des Landes finanziell unterstützt.
Damit soll die Verbindung zwischen Forschung und Unternehmen gestärkt werden, sodass neue Verfahren schneller den Weg aus dem Labor in die praktische industrielle Nutzung finden können.
Willingmann kommt zur Einweihung
Die offizielle Einweihung findet am Freitag, 14. August 2026, um 9.30 Uhr statt.
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann wird bei der Eröffnung im Technologie- und Gründerzentrum an der Andresenstraße 1a in Bitterfeld-Wolfen anwesend sein.
Quelle:
Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Medieneinladung vom 11. August 2026.
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