BISCHOFSWERDA. Die Vorbereitungen für das 800-jährige Stadtjubiläum von Bischofswerda nehmen weiter Fahrt auf. Für eine festliche Galaveranstaltung am 5. Juni 2027 sucht die Stadt einen Cateringpartner. Das beauftragte Unternehmen soll nicht nur Speisen und Getränke liefern, sondern auch Personal, Ausstattung sowie den Auf- und Abbau übernehmen.
Mehr als 300 Gäste werden erwartet
Die Jubiläumsgala findet im Kommunal- und Kulturzentrum am Platz des Volkes 1 statt. Nach Angaben der Stadt richtet sich die Veranstaltung an rund 300 geladene Gäste. Hinzu kommen Aufsichtspersonen, Mitwirkende des Bühnenprogramms und Organisationspersonal.
Gesucht wird deshalb ein Anbieter, der Erfahrung mit größeren Veranstaltungen besitzt und sämtliche gastronomischen Leistungen aus einer Hand erbringen kann. Interessierte Unternehmen sollen sich vor der Abgabe ihres Angebots eigenständig mit den örtlichen Bedingungen vertraut machen.
Eine Besichtigung des Veranstaltungsortes ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Dabei können unter anderem der zeitliche Ablauf, der Aufbau, die Betreuung während der Gala und der anschließende Rückbau abgestimmt werden.
Festliches Menü oder Buffet gefragt
Zum gastronomischen Konzept soll ein Empfang mit Sekt und alkoholfreien Alternativen gehören. Für die eigentliche Gala können die Bewerber ein festliches Buffet oder ein Menü vorschlagen. Die Stadt macht dafür keine starre Vorgabe und erwartet eigene Ideen der Anbieter.
Zum Angebot müssen vegetarische und vegane Speisen gehören. Auch verbreitete Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten sollen berücksichtigt werden. Ein Dessertangebot sowie Kaffee und Tee sind ebenfalls vorgesehen.
Beim Getränkeausschank erwartet die Stadt alkoholfreie Getränke, Rot- und Weißwein, Sekt sowie Bier. Eine Biersorte wird vom Auftraggeber bereitgestellt. Spirituosen und Cocktails können als zusätzliche Leistung angeboten werden. Der Caterer muss eine ausreichende Kühlung und Bevorratung während der gesamten Veranstaltung sicherstellen.
Personal und Ausstattung aus einer Hand
Der Auftrag umfasst außerdem professionelles Servicepersonal für Speisen und Getränke. Benötigt werden Beschäftigte für den Ausschank, die Betreuung des Buffets sowie das Eindecken und Abräumen der Tische. Eine verantwortliche Serviceleitung soll während der Veranstaltung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Auch die Reinigung der Servicebereiche vor, während und nach der Gala gehört zum verlangten Leistungsumfang. Nach dem Ende der Veranstaltung muss das Unternehmen die genutzten Bereiche vollständig räumen. Abweichende Regelungen können mit der Stadt vereinbart werden.
Der Caterer soll zudem die erforderliche Ausstattung bereitstellen. Dazu zählen Geschirr, Besteck, Gläser, Buffet- und Servicetechnik, Getränketheken, Kühltechnik sowie Transportmaterial. Soweit erforderlich, gehört auch Tischwäsche zum Auftrag. Die Entsorgung des beim Catering anfallenden Abfalls ist ebenfalls einzuplanen.
Angebote bis Ende Oktober möglich
Die Bewerber müssen ihr gastronomisches Konzept ausführlich beschreiben und einen Menü- oder Buffetvorschlag vorlegen. Zusätzlich verlangt die Stadt ein Getränkekonzept, eine Personaleinsatzplanung und eine Aufstellung des vorgesehenen Equipments.
Der Angebotspreis muss sämtliche Neben- und Zusatzkosten enthalten. Die Mehrwertsteuer ist gesondert auszuweisen. Optionale Leistungen können zusätzlich angeboten werden. Unternehmen sollen außerdem ihre Erfahrungen mit vergleichbaren Veranstaltungen erläutern und entsprechende Referenzen angeben.
Schriftliche Angebote müssen bis zum 30. Oktober 2026 bei der Stadt Bischofswerda vorliegen. Sie sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der mit dem Hinweis „Angebot Catering Galaveranstaltung“ gekennzeichnet ist.
Als Ansprechpartner nennt die Stadt Sascha Hache, (Mail: 800jahre@bischofswerda.de) den persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters. Mit der Suche nach einem umfassenden Cateringpartner wird ein weiterer wichtiger Bestandteil der Jubiläumsgala vorbereitet. Welches Unternehmen den Auftrag erhält, steht erst nach der Prüfung der eingegangenen Angebote fest.
Quelle
Stadt Bischofswerda, Stabsstelle Kultur, Pressemitteilung Nr. 019/2026