Union-Rückkehrer wollte offenbar schon früher zurück nach Berlin

Zurück an der Alten Försterei: Marvin Friedrich spricht offen über schwierige Gladbach-Jahre

Marvin Friedrich ist zurück beim 1. FC Union Berlin – und spricht ungewöhnlich offen über seine vergangenen Jahre bei Borussia Mönchengladbach. Der Innenverteidiger hatte demnach bereits früher mit einer Rückkehr an die Alte Försterei geliebäugelt. Jetzt kämpft er bei Union um seinen Platz in einer stark besetzten Defensive.

Von Lena Hartwig 2 Min. Lesezeit

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Marvin Friedrich trägt wieder das Trikot des 1. FC Union Berlin. Für den Innenverteidiger ist die Rückkehr mehr als ein gewöhnlicher Vereinswechsel: Der inzwischen ablösefreie Profi hatte offenbar bereits in einem früheren Sommer über eine Rückkehr nach Köpenick nachgedacht, war damals aber bei Borussia Mönchengladbach geblieben.

In diesem Sommer war die Situation eine andere.

Friedrich wartete auf eine neue Chance bei Union

Nach Ablauf seines Vertrages benötigte Friedrich keine Freigabe seines früheren Vereins mehr.

Nach eigener Darstellung hatte er seinem Berater signalisiert, dass eine Rückkehr zu Union für ihn interessant wäre, sollte sich die Möglichkeit erneut ergeben. Als Union tatsächlich Interesse zeigte, verliefen die Vertragsgespräche offenbar schnell.

Damit kehrt ein Spieler zurück, der die besondere Entwicklung des Vereins bereits aus eigener Erfahrung kennt.

Konkurrenz in der Innenverteidigung ist groß

Ein Stammplatz ist für Friedrich allerdings keineswegs garantiert.

Union verfügt mit Leopold Querfeld, Stanley N’Soki und dem neu verpflichteten Niederländer Zeno van den Bosch über mehrere Innenverteidiger mit eigenen Ansprüchen auf Einsatzzeit.

Für Trainerteam und Mannschaft eröffnet das zusätzliche taktische Möglichkeiten – für Friedrich bedeutet es einen intensiven Konkurrenzkampf.

Erfahrung könnte zum Vorteil werden

Friedrich kennt den Verein, die Alte Försterei und das Berliner Umfeld bereits.

Gerade in einer Defensive mit jüngeren Spielern könnte seine Erfahrung eine wichtige Rolle spielen.

Ob er tatsächlich als Abwehrchef gesetzt wird oder zunächst um regelmäßige Einsatzzeiten kämpfen muss, dürfte sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Rückkehr besitzt emotionale Komponente

Spieler kehren nicht häufig zu einem Verein zurück, nachdem sie mehrere Jahre auf einer anderen Bundesligastation verbracht haben.

Bei Friedrich kommt hinzu, dass Union für ihn sportlich eine prägende Adresse war.

Für die Fans bekommt der Transfer damit eine andere Bedeutung als die Verpflichtung eines völlig neuen Spielers: An der Alten Försterei kehrt ein bekanntes Gesicht zurück – allerdings in eine Mannschaft, die sich seit seinem Abschied deutlich verändert hat.

Quellen

Rundfunk Berlin-Brandenburg – Beitrag und Gespräch zur Rückkehr von Marvin Friedrich zum 1. FC Union Berlin, ausgestrahlt am 8. August 2026 um 19:15 Uhr.

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Themen: Union BerlinAlte FörstereiFußballBundesligaSportMarvin Friedrich

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