Ferienprogramme sollen Kinder nicht nur beschäftigen. Sie können kulturelle Erfahrungen ermöglichen, soziale Fähigkeiten stärken und Familien entlasten. Nun will sich die zuständige Senatorin vor Ort ein Bild machen.

Besuche in mehreren Bezirken geplant

Bildungs- und Jugendsenatorin Katharina Günther-Wünsch besucht während der Sommerferien verschiedene Einrichtungen und Projekte in Berlin.

Im Mittelpunkt stehen innovative Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie der außerschulischen Bildung. Thematisch geht es unter anderem um Medienkompetenz, Demokratiebildung, Inklusion und Berufsorientierung.

Zirkusprojekt in Tempelhof gehört zur Tour

Für den 10. August ist ein Besuch beim Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI in Tempelhof angekündigt.

Dort will sich die Senatorin das Ferienprogramm und das Zirkustraining ansehen und mit pädagogischen Fachkräften über kulturelle Bildungsangebote sprechen.

Weitere Besuche sollen zeigen, unter welchen Bedingungen freie Träger arbeiten und welche Unterstützung sie vom Land benötigen.

Angebote müssen alle Familien erreichen

Besonders wichtig ist, dass Ferienprogramme nicht nur Kindern aus finanziell gut ausgestatteten Familien offenstehen.

Kosten, lange Anfahrtswege oder komplizierte Anmeldeverfahren können dazu führen, dass gerade diejenigen ausgeschlossen werden, die von zusätzlichen Bildungs- und Freizeitangeboten besonders profitieren würden.

Die Sommertour sollte deshalb auch klären, wo Angebote fehlen und welche Projekte dauerhaft finanziert werden müssen.

Quellen

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – Ankündigung der Sommertour von Senatorin Katharina Günther-Wünsch, 3. August 2026

Berlin: Senatorin besucht Jugend- und Ferienprojekte

Während ihrer Sommertour besucht Katharina Günther-Wünsch Einrichtungen aus den Bereichen kulturelle Bildung, Medienkompetenz, Inklusion und Berufsorientierung.