Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner will das Projekt „Reorganisation Bürgerämter 2030“ am heutigen Donnerstag um 14 Uhr im Rathaus Schöneberg vorstellen.
Mit dem Termin beginnt die erste praktische Phase eines berlinweiten Modernisierungsvorhabens. Ziel sind zukunftsfähige Arbeitswelten, moderne Strukturen und ein einheitlicheres Erscheinungsbild der Bürgerämter.
Mitarbeiter sollen einbezogen werden
Vor der öffentlichen Vorstellung ist ein Gespräch mit Mitarbeitern der Berliner Bürgerämter vorgesehen. Damit sollen Erfahrungen aus dem Verwaltungsalltag in die weitere Planung einfließen.
Beschäftigte in den Bürgerämtern bearbeiten unter anderem Anträge auf Personalausweise und Reisepässe, Ummeldungen, Führungszeugnisse und Beglaubigungen. Viele Standorte kämpfen seit Jahren mit einer hohen Nachfrage und begrenzten räumlichen Kapazitäten.
Einheitlicher Auftritt für zwölf Bezirke
Die Bürgerämter werden von den zwölf Berliner Bezirken betrieben. Dadurch unterscheiden sich räumliche Gestaltung, interne Abläufe und teilweise auch die Terminorganisation.
Das Projekt soll prüfen, welche Prozesse vereinheitlicht werden können und wie Arbeitsplätze gestaltet sein müssen, damit Beschäftigte flexibler und effizienter arbeiten können.
Pilotprojekt noch keine berlinweite Umstellung
Die Präsentation in Schöneberg ist zunächst der Start einer Testphase. Welche Maßnahmen anschließend verbindlich in allen Bezirken eingeführt werden, hängt von den Ergebnissen des Pilotprojekts ab.
Nach der Vorstellung dürften weitere Angaben zur Dauer, Finanzierung und praktischen Umsetzung vorliegen.