Berlin-Lichtenberg hat innerhalb von rund eineinhalb Jahren etwa 4,4 Millionen Euro in seine Verkehrsinfrastruktur investiert. Straßen, Gehwege und Querungsstellen wurden erneuert, weil der Bezirk Barrieren abbauen und Gefahrenstellen entschärfen will.
19 Gehwegabschnitte bereits erneuert
Wie das Bezirksamt Lichtenberg mitteilt, wurden 2025 insgesamt 14 Gehwegmaßnahmen abgeschlossen. Bis Ende Juli 2026 kamen fünf weitere Abschnitte hinzu.
Das Investitionsvolumen für diese Gehwegarbeiten beträgt insgesamt 1,415 Millionen Euro. Betroffen sind unter anderem Bereiche der Möllendorffstraße, Bornitzstraße, Kriemhildstraße und Wustrower Straße.
Neue Übergänge für Fußgänger
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sicheren Straßenquerungen. An der Kreuzung Sewanstraße und Michiganseestraße wurde 2025 ein neuer Fußgängerüberweg fertiggestellt.
Weitere Überwege entstehen derzeit an der Robert-Siewert-Straße sowie im Bereich Schottstraße und Alfredstraße.
Bushaltestelle wird barrierefrei
Der Bezirk hat außerdem mehrere Bordsteine abgesenkt und Gehwegvorstreckungen geschaffen. Die Bushaltestelle an der Gensinger Straße 103 wurde barrierefrei umgebaut.
Auch am Stadtpark, am Warnitzer Bogen und in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden Barrieren reduziert.
Millionen fließen auch in Fahrbahnen
2025 wurden 19 Fahrbahnmaßnahmen für rund 1,6 Millionen Euro umgesetzt. Bis zum 27. Juli 2026 folgten fünf weitere Projekte mit einem Volumen von rund 390.000 Euro.
Der Bezirk kündigt weitere Investitionen in Straßen und barrierefreie Wege an.
Quelle: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin