Drei mobile Gärten sollen in Friedrichshain-Kreuzberg während des Sommers Schatten und Kühlung schaffen. Der Bezirk testet die Anlagen drei Monate lang an stark verdichteten Standorten.

Drei Standorte bekommen mobile Gärten

Wie das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mitteilt, stehen die Module am Kottbusser Tor in der Admiralstraße, in der Danneckerstraße am Rudolfplatz sowie an der Ecke Yorckstraße und Katzbachstraße.

Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo neue Bäume wegen unterirdischer Leitungen oder anderer räumlicher Einschränkungen schwer zu pflanzen sind.

Regenwasser versorgt Pflanzen

Die Module sammeln Niederschlagswasser und verwenden es zur Bewässerung. Durch die Verdunstung der Pflanzen soll gleichzeitig die Umgebung gekühlt werden.

Der Bezirk will während des Tests untersuchen, wie stark die tatsächliche Kühlwirkung ausfällt und wie die Anlagen von den Menschen angenommen werden.

Zahl heißer Tage hat sich verdreifacht

Nach Angaben des Bezirksamtes hat sich die Zahl der Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad seit den 1950er Jahren im Bezirk ungefähr verdreifacht.

Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen können unter anhaltender Hitze leiden. Die mobilen Gärten sind Teil eines umfassenderen Klimaanpassungskonzepts.

Quelle: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg