Keine Zwischenfälle auf dem Landschaftsfriedhof Gatow

Mutmaßlicher CSD-Attentäter unter Polizeischutz in Berlin beigesetzt

Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day ist auf dem Landschaftsfriedhof Gatow beigesetzt worden. Polizeikräfte sicherten die Bestattung.

Von Clara Winterfeld 1 Min. Lesezeit

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Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day ist am Dienstag, dem 4. August 2026, auf dem Landschaftsfriedhof Gatow in Spandau beigesetzt worden. Die Berliner Polizei sicherte das Gelände während der Bestattung ab.

Nach Angaben eines Polizeisprechers kam es zu keinen Zwischenfällen. Mehrere Einsatzkräfte waren während der Zeremonie auf dem Friedhof anwesend.

Der 21-Jährige soll am 25. Juli mit einem Fahrzeug gezielt in eine Menschenmenge am Rande des Berliner CSD gefahren sein. Eine Frau kam ums Leben, 31 weitere Menschen wurden verletzt.

Tatverdächtiger starb bei Polizeieinsatz

Am Tag nach dem Anschlag wurde der Tatverdächtige in einer Kleingartenanlage in Spandau von Polizisten gestellt.

Nach den Angaben der Ermittler soll er die Einsatzkräfte angegriffen haben. Die Beamten eröffneten daraufhin das Feuer. Der Mann starb noch am Einsatzort.

Aufarbeitung des Anschlags dauert an

Parallel zur Beisetzung beschäftigte sich der Innenausschuss des Bundestages mit möglichen Versäumnissen im Vorfeld des Anschlags.

Dabei geht es insbesondere um die Frage, weshalb der bereits als Gefährder bekannte Mann nicht stärker überwacht oder in Gewahrsam genommen wurde.

Quellen

Polizei Berlin – Angaben zur Sicherung der Beisetzung auf dem Landschaftsfriedhof Gatow, 4. August 2026.

Themen: BerlinPolizeiSpandauCSDGatowBeisetzung

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