Für das geplante neue Stadtquartier Dreieck Späthsfelde in Berlin gibt es neue Visualisierungen. Sie zeigen einen möglichen Park und die künftige Einbindung der historischen Jubiläumsallee in ein grünes Wohnquartier, das nach bisherigen Planungen rund 2.500 Wohnungen, soziale und kulturelle Infrastruktur sowie etwa zwölf Hektar Gewerbeflächen umfassen soll.

Jubiläumsallee soll Teil des neuen Quartiers werden

Die erste Visualisierung vom 4. August zeigt den Blick von den Späth’schen Baumschulen nach Westen. Zu sehen sind die historische Baumreihe, breite Fuß- und Radwege, Grün- und Pflanzflächen sowie mehrgeschossige Wohngebäude. Die Darstellung ist ausdrücklich als Visualisierung der Jubiläumsallee bezeichnet.

Die Jubiläumsallee gehört gemeinsam mit historischen Gebäuden, Arboretum und Rosarium zu den prägenden Elementen der Späth’schen Baumschulen. Diese sollen nach den Planungszielen des Landes als wichtiger Identifikationspunkt in die weitere Quartiersentwicklung einbezogen werden.

Park mit Spielplatz und großen Grünflächen

Eine zweite Darstellung zeigt einen möglichen Park in Richtung der Späth’schen Baumschule. Gezeichnet sind großzügige Grünflächen, Baumreihen, bepflanzte Bereiche, Wege und ein größerer Spielplatz zwischen den geplanten Wohngebäuden.

Beide Bilder sind keine verbindlichen Baupläne. Auf den Visualisierungen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie mit Unterstützung KI-gestützter Werkzeuge erstellt und anschließend überarbeitet wurden.

Rund 2.500 Wohnungen und zwölf Hektar Gewerbe

Das Dreieck Späthsfelde umfasst insgesamt rund 100 Hektar und liegt überwiegend im Ortsteil Baumschulenweg. Berlin verfolgt dort das Ziel eines gemeinwohlorientierten und weitgehend klimaneutralen Quartiers mit Wohnen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur sowie hochwertigen Grün- und Freiräumen.

Im Juli hatte die Senatsverwaltung konkretisiert, dass nach aktuellem Planungsstand rund 2.500 Wohnungen sowie etwa zwölf Hektar Gewerbeflächen vorgesehen sind. Auch ein neuer Schulstandort gehört zum Konzept.

Die Späth’schen Baumschulen sollen dabei nicht verdrängt, sondern als grünes Zentrum des neuen Quartiers erhalten und stärker eingebunden werden.

Baubeginn frühestens Mitte der 2030er Jahre

Grundlage der weiteren Planung ist der Entwurf des Teams Christoph Kohl Stadtplaner Architekten, Fugmann Janotta Partner und Hoffmann-Leichter. Das Konzept mit dem Leitbild „Kompakter Kiez im Grünen“ wurde im Oktober 2025 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.

Die Planung befindet sich dennoch in einem frühen Stadium. Nach Abschluss und weiterer Vertiefung des Struktur- und Nutzungskonzepts soll ein Rahmenplan entstehen, der später die Grundlage für verbindliche Bebauungspläne bildet. Mit einem tatsächlichen Baubeginn wird nach Angaben des Landes frühestens Mitte der 2030er Jahre gerechnet.

Die neuen Bilder zeigen deshalb vor allem eine mögliche gestalterische Richtung – nicht das endgültige Erscheinungsbild des Quartiers.

Quelle:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin; Visualisierungen „Jubiläumsallee“ und „Park Späthsfelde“ vom 4. August 2026.