Die Grand Show „BLINDED by DELIGHT“ hat im Friedrichstadt-Palast die erfolgreichste erste Spielzeit in der Geschichte des Hauses erreicht. Zwischen der Premiere am 8. Oktober 2025 und der letzten Vorstellung der Saison am 11. Juli 2026 kamen insgesamt 447.536 zahlende Gäste in das Berliner Revuetheater.

Nach Angaben des Friedrichstadt-Palastes lag die Auslastung bei 95,4 Prozent. Der Umsatz überschritt 33,2 Millionen Euro. Die Produktion selbst kostete rund 15 Millionen Euro.

Fast 450.000 Gäste in neun Monaten

Die Show entwickelte sich innerhalb ihrer ersten Spielzeit zu einem der gefragtesten Kulturangebote der Hauptstadt. Gäste aus Deutschland und dem Ausland besuchten die aufwendig produzierte Revue in der Friedrichstraße.

Die wichtigsten Zahlen:

  • 447.536 zahlende Gäste
  • 95,4 Prozent Auslastung
  • mehr als 33,2 Millionen Euro Umsatz
  • rund 15 Millionen Euro Produktionskosten
  • Spielzeit vom 8. Oktober 2025 bis 11. Juli 2026

Damit erzielte „BLINDED by DELIGHT“ bei Besucherzahl, Umsatz und Auslastung Bestwerte für die erste Saison einer Produktion im Friedrichstadt-Palast.

Intendant und Produzent Berndt Schmidt bezeichnete die Zahlen als außergewöhnliches Vertrauensvotum des Publikums. Ziel sei nun, die Produktion bis zur Dernière im Sommer 2027 auch über ihre gesamte Laufzeit zur Rekordshow des Hauses zu machen.

Zweite Spielzeit beginnt am 14. August

Bereits am 14. August 2026 kehrt die Grand Show auf die Bühne zurück. Die zweite Spielzeit soll bis zum Sommer 2027 laufen.

Neben den bisherigen Ensemblemitgliedern werden mehrere neue Solisten verpflichtet. Der deutsch-britische Sänger und Musicaldarsteller Daniel Johnson übernimmt die Rolle des Traums.

Julia Steingaß kehrt an den Friedrichstadt-Palast zurück. Sie spielt Oxytocin und steht zugleich als Vertretung für die Rolle der Luci bereit.

Die in Zwickau geborene Katalin Rohse übernimmt die Rolle Endorphin sowie weitere Coverrollen. Der italienische Sänger und Musicaldarsteller Antonio Calanna spielt Serotonin und steht zusätzlich für Dopamin und Traum zur Verfügung.

Weiterhin zum Ensemble gehören Markus Fetter als Dopamin und Denise Lucia Aquino als Luci.

Kostüme von Jeremy Scott

Die Produktion beruht auf einer Stückidee von Berndt Schmidt und Autor Oliver Hoppmann. Zu den auffälligsten Bestandteilen gehören die Kostüme des US-amerikanischen Designers Jeremy Scott.

Die auf Seite zwei der Presseinformation dargestellte Produktionsbilanz nennt neben Besucherzahl und Umsatz weitere Dimensionen der Show. Dazu zählen eine große LED-Wandfläche, lange Verkabelungswege, zahlreiche Kostüme sowie ein hoher technischer Aufwand auf der Bühne.

Der wirtschaftliche Erfolg zeigt zugleich die Bedeutung großer Kulturproduktionen für Berlin. Neben den direkten Ticketeinnahmen profitieren auch Gastronomie, Hotels, Verkehrsbetriebe und weitere touristische Angebote von Gästen, die für eine Vorstellung in die Hauptstadt reisen.

Hohe Produktionskosten zahlen sich aus

Mit Kosten von rund 15 Millionen Euro gehört „BLINDED by DELIGHT“ zu den aufwendigsten Theaterproduktionen Deutschlands. Der Umsatz der ersten Saison liegt bereits deutlich über dieser Summe.

Umsatz und Produktionskosten lassen sich jedoch nicht unmittelbar als Gewinn gegenüberstellen. Vom Umsatz müssen unter anderem laufende Personal-, Gebäude-, Technik-, Marketing- und Betriebskosten bezahlt werden.

Dennoch belegt die hohe Auslastung, dass die Produktion ihr Publikum erreicht hat. Nur rund fünf Prozent der verfügbaren Plätze blieben rechnerisch unbesetzt.

Der Friedrichstadt-Palast geht damit mit einer starken Ausgangslage in die zweite Spielzeit. Ob die Show am Ende tatsächlich den absoluten Langzeitrekord des Hauses erreicht, entscheidet sich bis zur letzten Vorstellung im Sommer 2027.

Quelle

Presseinformation des Friedrichstadt-Palastes Berlin vom 30. Juli 2026: „Rekordauftakt für BLINDED by DELIGHT“.