Bergen auf Rügen arbeitet weiter an einem neuen zentralen Standort für Feuerwehr und Zivilschutz. Das Vorhaben zwischen Stralsunder Chaussee, Ringstraße und Neuem Weg gehört zu den größeren kommunalen Infrastrukturprojekten der Stadt. Der dafür notwendige Bebauungsplan Nr. 60 wurde inzwischen überarbeitet und erneut öffentlich ausgelegt.
Die Stadtvertretung hatte den geänderten Entwurf im April gebilligt.
Die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung lief anschließend vom 25. Juni bis 27. Juli.
Bestehender Standort reicht langfristig nicht aus
Mit dem Neubau sollen moderne Voraussetzungen für Feuerwehrfahrzeuge, Technik, Einsatzkräfte und Zivilschutz geschaffen werden.
Feuerwehrgebäude müssen heute deutlich mehr Anforderungen erfüllen als früher.
Dazu gehören getrennte Bereiche für Einsatzkleidung, sichere Fahrzeughallen, Ausbildungsräume und Flächen für technische Ausrüstung.
Zusätzlich soll der bestehende öffentliche Parkplatz am Standort planerisch abgesichert werden.
Bevölkerungsschutz gewinnt an Bedeutung
Die Planung bezeichnet den Standort ausdrücklich nicht nur als Feuerwehr-, sondern auch als Zivilschutzprojekt.
Damit reagiert die Stadt auf wachsende Anforderungen bei Katastrophenschutz, größeren Schadenslagen und möglichen länger andauernden Versorgungsausfällen.
Gerade Bergen besitzt als zentraler Ort auf Rügen eine besondere Funktion.
Projekt kostet bereits in der Planung erheblich Geld
Schon für weitere Planungskosten waren in früheren Haushaltsansätzen rund 550.000 Euro vorgesehen.
Der eigentliche Bau wird deutlich teurer.
Mit dem Abschluss der jüngsten Beteiligungsphase kann das Planverfahren nun weitergeführt werden.
Bis tatsächlich gebaut wird, sind jedoch weitere Beschlüsse, Genehmigungen und Vergaben erforderlich.
Quellen
Stadt Bergen auf Rügen – Bebauungsplan Nr. 60 „Feuerwehr/Zivilschutz der Stadt Bergen auf Rügen“.