Eine Hochschule besteht nicht allein aus Hörsälen, Laboren und Prüfungen. Sie ist zugleich Arbeitsplatz, Begegnungsort und Lebensraum. Diesen Gedanken greift die Fotoausstellung „work : play : study“ in der Hochschulbibliothek Zittau auf.
Der Fotograf Jeremy Cope zeigt die Hochschule als eng verbundenes Gefüge unterschiedlicher Menschen. Im Mittelpunkt stehen Arbeit, gemeinsames Lernen, Freizeit und das Miteinander innerhalb der Einrichtung.
Gemeinschaft statt anonymer Bildungsbetrieb
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen voneinander lernen und sich gegenseitig beeinflussen. Nach Darstellung der Hochschule fördern Begegnungen nicht nur Wissen, sondern auch Fantasie und Empathie.
Damit richtet sich die Schau gegen das Bild einer anonymen Bildungseinrichtung, in der jeder ausschließlich für sich arbeitet. Stattdessen wird die Hochschule als Gemeinschaft dargestellt, die von Zusammenarbeit und unterschiedlichen Erfahrungen lebt.
Ausstellung läuft bis zum 31. August
„work : play : study“ wurde im März eröffnet und ist noch bis zum 31. August 2026 in der Hochschulbibliothek an der Hochwaldstraße 12 zu sehen.
Die Ausstellung wird vom Förderverein der Hochschule Zittau/Görlitz unterstützt. Sie kann während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden.
Ein kultureller Blick auf den Hochschulalltag
Die Fotografien bieten auch Menschen außerhalb der Hochschule einen Zugang zum Campusleben. Sie zeigen, dass Forschung und Lehre nicht losgelöst von persönlichen Beziehungen und gemeinschaftlichen Erfahrungen stattfinden.
Für die Zittauer Kulturlandschaft ist die Ausstellung zugleich ein Beispiel dafür, wie Hochschulen ihre Räume öffnen und wissenschaftliches Leben mit Kunst verbinden können.
Quellen
Hochschule Zittau/Görlitz, Informationen zur Fotoausstellung „work : play : study“ von Jeremy Cope, veröffentlicht am 10. März 2026.
Hochschulbibliothek Zittau, Ausstellungszeitraum vom 18. März bis 31. August 2026.