Nur ein kleiner Teil einer Museumssammlung kann dauerhaft in Vitrinen und Ausstellungsräumen gezeigt werden. In Werdau wird genau dieser unsichtbare Teil derzeit zum Thema. Die Sonderausstellung „Schätze aus dem Depot. Unsere Sammlung stellt sich vor.“ präsentiert Objekte, die ansonsten nur selten öffentlich zu sehen sind.

Die Schau läuft noch bis zum 8. November im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum.

Rund 40.000 Objekte gehören zur Sammlung

Seit seiner Gründung im Jahr 1917 sammelt das Museum Zeugnisse aus Werdau und der umliegenden Region.

Inzwischen umfasst der Bestand rund 40.000 Objekte.

Dazu zählen Gegenstände aus Alltag, Handwerk, Kunst und Industriegeschichte.

Nur ein Bruchteil davon kann gleichzeitig in den Dauerausstellungen präsentiert werden.

Keramik, Textilien und Industriegeschichte

Für die aktuelle Schau wurden unterschiedliche Objekte ausgewählt.

Zu sehen sind unter anderem Keramiken, Zinngefäße, historische Textilien, Alltagsgegenstände sowie Zeugnisse der regionalen Industriegeschichte.

Auch Arbeiten lokaler und regionaler Künstler gehören dazu.

Museum erklärt auch seine Arbeit hinter den Kulissen

Die Ausstellung widmet sich zusätzlich der Frage, was mit einem Objekt geschieht, nachdem es in eine Museumssammlung aufgenommen wurde.

Sammeln, dokumentieren, erforschen und konservieren gehören zu den Aufgaben, die Besucher normalerweise kaum wahrnehmen.

Damit wird das Depot selbst zum Thema einer Ausstellung.

Quellen

Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau – „Schätze aus dem Depot“, 28. Juni bis 8. November 2026.