Ein halbes Jahrhundert künstlerischer Arbeit wird derzeit in Weißwasser in einer Ausstellung zusammengeführt. „Zeitlos, Nirgendwo im Niemandsland“ zeigt Werke aus Malerei, Grafik und Fotografie, die zwischen 1976 und 2026 entstanden sind.

Der Künstler stammt aus Cottbus-Willmersdorf und bringt damit zugleich eine Perspektive aus der Lausitz in die Ausstellung ein.

Drei Kunstformen in einer Schau

Malerei, Grafik und Fotografie folgen unterschiedlichen gestalterischen Regeln.

Während Fotografie zunächst reale Motive festhält, ermöglichen Malerei und Grafik stärkere formale Veränderungen.

Die gemeinsame Präsentation erlaubt es, Veränderungen im Stil und in der Wahrnehmung über mehrere Jahrzehnte nachzuvollziehen.

Fünf Jahrzehnte gesellschaftlicher Wandel

Der Entstehungszeitraum reicht von den 1970er-Jahren in der DDR über die deutsche Wiedervereinigung bis in die Gegenwart.

Damit entstand die Kunst unter sehr unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen.

Auch die Lausitz selbst hat sich während dieser fünf Jahrzehnte grundlegend verändert.

Regionale Kunst bekommt Bühne

Ausstellungen dieser Art zeigen, dass kulturelles Schaffen nicht nur in den großen Kunstzentren stattfindet.

Gerade regionale Galerien und Kulturorte können Künstler sichtbar machen, deren Werk eng mit der eigenen Landschaft und Biografie verbunden ist.

Quellen

Stadt Weißwasser/O.L. – Ausstellung „Zeitlos, Nirgendwo im Niemandsland“.

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