Die Ostdeutsche Zeitung erweitert ihr Angebot um eine eigene Show. Am 1. Dezember 2026 feiern Frank Deutschländer und Maksym Teschner mit „Deutschländer & Teschner“ Premiere. Das neue Format verbindet politische Schlagzeilen, Satire und Gespräche mit wechselnden Gästen. Statt klassischer Nachrichtenmoderation setzen die beiden auf einen lockeren Schlagabtausch, ungewöhnliche Fragen und eine gehörige Portion Selbstironie.
Das Konzept orientiert sich an der Idee einer Late-Night-Show: aktuelle Ereignisse kommentieren, Widersprüche aufgreifen, über Absurditäten lachen und zwischendurch Menschen kennenlernen, die etwas Interessantes zu erzählen haben.
Deutschländer moderiert, Teschner mischt sich ein
Frank Deutschländer, Herausgeber der Ostdeutschen Zeitung, übernimmt den Platz des Gastgebers. Er führt durch die Themen, begrüßt die Gäste und stellt die Fragen.
Maksym Teschner bekommt daneben eine Rolle, die ausdrücklich mehr vorsieht als gelegentliche Zustimmung. Als Sidekick darf er unterbrechen, widersprechen und den Gastgeber auch einmal auflaufen lassen.
Gerade diese Aufteilung soll für Unterhaltung sorgen. Während Deutschländer versucht, einem Gespräch eine Richtung zu geben, kann Teschner jederzeit einen anderen Gedanken einwerfen. Daraus können Diskussionen entstehen, die so nicht im Drehbuch stehen.
Die beiden wollen dabei nicht versuchen, professionelle Nachrichtensprecher zu imitieren. Ihr gemeinsamer Auftritt soll von ihrer eigenen Art zu reden und miteinander umzugehen leben.
Von der politischen Schlagzeile bis zum absurden Alltagsfall
Thematisch ist die Show breit angelegt. Bundespolitik und Entwicklungen in Ostdeutschland gehören ebenso dazu wie kuriose Behördenentscheidungen, ungewöhnliche Medienauftritte oder Geschichten, die im täglichen Nachrichtenbetrieb leicht untergehen.
In der Rubrik „Ernsthaft jetzt?!“ nehmen sich die Gastgeber beispielsweise eine besonders bemerkenswerte Nachricht vor. Was ist tatsächlich passiert? Was steckt dahinter? Und warum sorgt der Vorgang für Kopfschütteln?
Andere Elemente dürfen spielerischer ausfallen. Kleine Quizrunden, spontane Aufgaben oder überraschende Einspieler sind ebenso denkbar wie eine ungewöhnliche Frage zum Abschluss.
Politische Kommentare und satirische Zuspitzungen sollen dabei klar von der sachlichen Berichterstattung der Zeitung unterscheidbar bleiben.
Ein Gast auf dem heißen Stuhl
Zum Konzept gehört ein fester Platz für Gäste. Eingeladen werden sollen nicht ausschließlich prominente Politiker, sondern auch Unternehmer, Künstler, Sportler und Menschen mit außergewöhnlichen Geschichten.
Die Gespräche sollen weniger nach einem klassischen Frage-Antwort-Interview ablaufen. Deutschländer führt das Gespräch, während Teschner eigene Fragen und gelegentlich unerwartete Einfälle beisteuert.
Auch eine kleine Herausforderung oder ein spontanes Spiel mit dem Gast kann Teil der Sendung werden. Entscheidend ist, dass die Persönlichkeit des Besuchers im Mittelpunkt bleibt und nicht bloß dessen öffentliche Funktion.
Premiere am 1. Dezember
Die erste Ausgabe wird am Dienstag, 1. Dezember 2026, veröffentlicht. Anschließend erscheint „Deutschländer & Teschner“ jeden Sonntag um 18 Uhr.
Die Folgen werden vorab aufgezeichnet und sind kostenlos über die neue Mediathek der Ostdeutschen Zeitung abrufbar.
Mit dem Format ergänzt der Verlag sein bestehendes Online-Nachrichtenangebot und die Entwicklung seiner Printausgaben um einen weiteren Bereich. ODZ TV soll dabei nicht das gedruckte oder digitale Nachrichtenangebot kopieren, sondern eine eigenständige Bühne für Unterhaltung und Gespräche werden.
Ob die Gastgeber am Ende mehr miteinander oder mit ihren Gästen diskutieren, bleibt abzuwarten. Fest steht zumindest die Rollenverteilung: Deutschländer hat den Moderationsplatz – und Teschner das Recht, ihm dazwischenzureden.