In einem größeren Teil der Friedrich-Ebert-Straße ändern sich derzeit nicht nur die Schilder, sondern auch die Vorfahrtsregeln. Strausberg stellt den Abschnitt zwischen Goethestraße und Krummer Straße vollständig auf eine einheitliche Tempo-30-Zone um.
Der städtische Bauhof setzt die neue Beschilderung um.
Bislang gab es entlang der Straße einzelne Schilder, die lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde anordneten.
Diese Einzelregelungen entfallen.
Künftig gilt rechts vor links
Die wohl wichtigere Änderung betrifft jedoch die Kreuzungen und Einmündungen.
Mit der Umwandlung in eine Tempo-30-Zone werden die bisher vorhandenen Vorfahrtszeichen entfernt.
Damit gilt künftig grundsätzlich „rechts vor links“.
Für Autofahrer, die die Strecke aus Gewohnheit fahren, ist das besonders wichtig.
Die bisherige Vorfahrtsituation kann nicht einfach vorausgesetzt werden.
Zusatzschilder bleiben drei Monate stehen
Um auf die Umstellung aufmerksam zu machen, lässt die Stadt für einen Zeitraum von drei Monaten zusätzliche Hinweisschilder vor den Einmündungen aufstellen.
Auf der Fahrbahn werden außerdem dauerhaft „30“-Markierungen angebracht.
Damit soll die neue Regelung auch dann sichtbar bleiben, wenn die provisorischen Hinweise später entfernt werden.
Auch Dichterviertel wird vereinheitlicht
Die neue Zone umfasst nicht nur den unmittelbaren Straßenzug.
Bereits bestehende Tempo-30-Bereiche in angrenzenden Straßen werden in die einheitliche Regelung eingebunden.
Dadurch erhält auch das Dichterviertel eine durchgängigere Verkehrsstruktur.
Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das zunächst eine Umgewöhnungsphase. Gerade an Kreuzungen sollten Autofahrer in den kommenden Wochen besonders aufmerksam fahren.
Quellen
Stadt Strausberg – Änderung der Verkehrsbeschilderung in der Friedrich-Ebert-Straße.