Der Sassnitzer Seesteg wird Stück für Stück wieder aufgebaut. Nach dem ersten erfolgreichen Abschnitt laufen inzwischen die Arbeiten an weiteren Segmenten. Für die Finanzierung setzt das Projekt weiterhin auf Unterstützung von Bürgern, Unternehmen und Gästen.
Die nächsten Arbeiten umfassen die Segmente drei bis sechs.
Regionale Handwerksunternehmen stellen zunächst die neue Unterkonstruktion her.
387 Bohlen noch für Patenschaften vorgesehen
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann eine Bohlenpatenschaft übernehmen.
Für die nächste Phase stehen nach Angaben der Stadt beziehungsweise des Gewerbevereins 387 Bohlen zur Verfügung.
Eine Patenschaft kostet inzwischen 450 Euro und beinhaltet einen Namenszug.
Materialkosten sind gestiegen
Die Kosten wurden gegenüber früheren Projektphasen angepasst.
Grund sind nach Angaben der Beteiligten gestiegene Anforderungen an Material und Konstruktion.
Damit wird auch bei einem vergleichsweise kleinen Bauprojekt sichtbar, wie stark höhere Baupreise kommunale und private Vorhaben beeinflussen.
Seesteg besitzt hohe emotionale Bedeutung
Der Steg ist nicht nur ein technisches Bauwerk.
Für viele Sassnitzer gehört er zum vertrauten Stadtbild und zur Erinnerung an den Hafen.
Genau deshalb konnte der erste Bauabschnitt bereits über viele private Unterstützer mitfinanziert werden.
Das Modell zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement kleinere Stadtentwicklungsprojekte ergänzen kann – ohne allerdings größere öffentliche Infrastrukturfinanzierung zu ersetzen.
Quellen
Stadt Sassnitz / Gewerbeverein Sassnitz – Fortsetzung der Sanierung des Seestegs, 7. April 2026.