Zum Ende der Sommerferien wird in Riesa noch einmal gesägt, gebohrt und gebaut. In der Offenen Werkstatt können Schülerinnen und Schüler ab Klasse vier vom 10. bis 13. August ihre eigenen Holzstelzen herstellen.

Das Angebot gehört zu einem umfangreichen Ferienprogramm der Kreishandwerkerschaft Region Meißen.

Handwerk soll praktisch erlebbar werden

Die Kurse setzen bewusst nicht auf theoretische Berufsorientierung.

Kinder und Jugendliche arbeiten selbst mit Materialien und Werkzeugen.

Dadurch bekommen sie einen unmittelbaren Eindruck davon, was handwerkliche Arbeit bedeutet.

Die Teilnehmerzahl ist mit zehn Plätzen pro Kurs bewusst klein gehalten. Zuletzt waren laut Veranstalter in mehreren Angeboten noch Kapazitäten frei.

Moderne Technik gehört ebenfalls dazu

Die Offene Werkstatt beschränkt sich nicht auf klassische Holz- und Metallbearbeitung.

Während der Ferien gab es unter anderem Angebote zu 3D-Druck, Fotografie, Smartphone-Video und Fahrzeugtechnik.

Bei der Arbeit an Autos wird inzwischen neben einem älteren Alfa Romeo auch ein modernerer VW Golf eingesetzt, um Veränderungen bei Fahrzeugelektronik abzubilden.

Nachwuchs für Handwerk bleibt gesucht

Hinter den Ferienangeboten steht auch Fachkräftesicherung.

Handwerksbetriebe benötigen junge Menschen, die sich für praktische Berufe interessieren.

Je früher Schüler unterschiedliche Tätigkeiten ausprobieren können, desto leichter fällt später möglicherweise die Entscheidung für Ausbildung oder Praktikum.

Quellen

Stadt Riesa / Kreishandwerkerschaft Region Meißen – Ferienprogramm der Offenen Werkstatt Riesa.