Die Entwicklung des ehemaligen Muskator-Geländes geht einen weiteren Schritt voran. Zwei denkmalgeschützte Verladestationen müssen zunächst notgesichert werden, bevor die Stadt ihre langfristigen Pläne für das Areal weiter umsetzen kann.

Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit einem sechsstelligen Förderbetrag an den Arbeiten.

Die auffälligen Bauwerke werden im Volksmund häufig als „Stelzenbauten“ bezeichnet.

Herabfallende Bauteile stellen Sicherheitsrisiko dar

Die Sicherung ist nicht nur aus denkmalpflegerischen Gründen notwendig.

Aufgrund des schlechten Zustands besteht die Gefahr, dass sich Bauteile lösen.

Das ist besonders relevant, weil Riesa genau in diesem Bereich eine bestehende Lücke des Elberadwegs schließen möchte.

Radweg soll teilweise unter historischen Anlagen verlaufen

Die geplante Strecke soll über das frühere Industrieareal und teilweise unter den Verladestationen entlangführen.

Ohne vorherige Sicherung wäre eine solche Nutzung aus Sicherheitsgründen kaum möglich.

Industriebrache soll langfristig neues Quartier werden

Die städtischen Vorstellungen reichen deutlich weiter als bis zum Radweg.

Das Muskator-Areal soll langfristig zu einem neuen innerstädtischen Quartier entwickelt werden.

Historische Industrieelemente sollen teilweise erhalten und mit neuen Nutzungen verbunden werden.

Damit verknüpft das Projekt Denkmalschutz, Industriekultur, Radverkehr und Stadtentwicklung.

Quellen

Stadt Riesa – Muskator-Gelände: Fördergeld vom Denkmalschutz, 22. Juli 2026.

Stadt Riesa – Entwicklung des Muskator-Areals im Programm „Lebendige Zentren“.