Projekte können bis zu 15.000 Euro erhalten

Wie die Landeshauptstadt Potsdam mitteilt, können Vereine und Institutionen ab sofort Förderanträge für das Integrationsbudget 2027 stellen. Einzelne Maßnahmen können mit bis zu 15.000 Euro für Honorar-, Personal- oder Sachkosten unterstützt werden.

Die Laufzeit eines geförderten Projektes darf maximal zwölf Monate betragen. Antragsberechtigt sind anerkannte juristische Personen, darunter gemeinnützige Vereine und Institutionen.

Bewerbungsfrist endet früher als bisher

Eine wichtige Änderung betrifft den Zeitplan. Die Antragsfrist wurde um einen Monat vorgezogen und endet bereits am 30. September 2026. Im Dezember entscheidet eine Jury aus Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und der Verwaltung über die Förderung.

Die Stadt hat zugleich Richtlinie und Antragsformular überarbeitet. Ziele und messbare Indikatoren sollen künftig stärker in die Bewertung der Projekte einfließen.

Fast 30 Prozent der Mittel gingen an migrantische Projekte

Zu den Förderzielen gehören der Abbau von Rassismus und Diskriminierung, die Stärkung ehrenamtlichen Engagements und ein besserer nachbarschaftlicher Zusammenhalt.

Nach Angaben der Potsdamer Migrationsbeauftragten gingen im Förderjahr 2025 fast 30 Prozent der abgerufenen Mittel an Projekte, die von Migranten selbst organisiert wurden.

Am 1. September bietet die Stadt um 16 Uhr zusätzlich eine digitale Informationsveranstaltung zur neuen Richtlinie und zum Antragsverfahren an.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam