Wer heute Nachmittag durch Potsdam läuft, kann architektonisch gleich mehrere europäische Länder besuchen. Von 14 bis 16 Uhr führt ein geführter Rundgang durch jene Teile der Stadt, die von holländischen, russischen und italienischen Vorbildern geprägt wurden.
Holländisches Viertel bildet wichtige Station
Zu den bekanntesten Beispielen gehört das Holländische Viertel.
Die roten Backsteinhäuser sind einzigartig in Deutschland und gehören heute zu den beliebtesten touristischen Zielen der Innenstadt.
Der Rundgang beschäftigt sich auch damit, wie Menschen früher in diesem Quartier lebten.
Russische Spuren prägen Potsdam ebenfalls
Mit der Kolonie Alexandrowka besitzt Potsdam ein weiteres außergewöhnliches Ensemble.
Die russisch inspirierten Holzhäuser erinnern an die engen politischen und kulturellen Beziehungen zwischen Preußen und Russland.
Italienischer Abschluss auf dem Pfingstberg
Den Abschluss des Rundgangs bildet das Belvedere auf dem Pfingstberg.
Das Bauwerk orientiert sich an italienischen Vorbildern und gehört zu den spektakulärsten Aussichtspunkten Potsdams.
Die heutige Führung macht damit sichtbar, wie stark internationale Einflüsse das Stadtbild der ehemaligen preußischen Residenz geprägt haben.
Quellen
Landeshauptstadt Potsdam – Veranstaltungskalender, „Von Holland bis Italien – europäische Baukunst in Potsdam“ – 8. August 2026.