Die unter Asphalt und Beton verschwundene Syra soll im Zentrum von Plauen wieder ans Tageslicht geholt werden. Das Projekt kostet rund 1,9 Millionen Euro und erhält 1,7 Millionen Euro Förderung, während die Bauarbeiten bis Ende 2027 abgeschlossen werden sollen.
90 Prozent der Kosten trägt Sachsen
Wie die Stadt Plauen und die Landesdirektion Sachsen mitteilen, fördert der Freistaat das Vorhaben mit rund 1,7 Millionen Euro. Das entspricht 90 Prozent der veranschlagten Gesamtkosten.
Rund 1,2 Millionen Euro waren bereits im Juni bewilligt worden. Mit dem nun übergebenen weiteren Förderbescheid ist die Finanzierung des Landesanteils vollständig abgesichert.
Syra wird auf 125 Metern freigelegt
Der bislang verdeckte Bach soll zwischen Melanchthonstraße und Theaterstraße auf einer Länge von etwa 125 Metern geöffnet werden. Dafür werden Asphalt- und Betonflächen entfernt.
Anschließend entstehen begrünte Ufer mit Bäumen und Sträuchern. Der Bachlauf wird leicht geschwungen angelegt und erhält unterschiedlich tiefe Bereiche sowie kleine Wasserbecken.
Altlasten einer Tankstelle bereits beseitigt
Vorbereitende Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Auf dem Gelände wurden Altlasten einer ehemaligen Tankstelle beseitigt, wodurch die Voraussetzung für die eigentliche Freilegung geschaffen wurde.
Die Syra durchzieht das Plauener Zentrum heute zu großen Teilen unterirdisch. Am Neustadtplatz mündet sie in die Weiße Elster.
Neue Grünfläche mitten in Plauen
Mit der Renaturierung soll neben dem offenen Gewässer zusätzlicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere entstehen. Gleichzeitig wird der Bereich zwischen Melanchthonstraße und Theaterstraße als innerstädtischer Grünraum aufgewertet.
Die Arbeiten sollen nach dem derzeitigen Zeitplan bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Quelle: Stadt Plauen, Landesdirektion Sachsen