Flohburg widmet aktuelle Ausstellung Überlebenden des Holocaust

Gerettete Kinder des „verlorenen Transports“: Nordhausen erzählt bewegende Lebensgeschichten

Hinter historischen Opferzahlen stehen einzelne Menschen und Familien. Die Flohburg in Nordhausen zeigt derzeit die Ausstellung „Wer ein Leben rettet…“ über Kinder des sogenannten verlorenen Transports.

Von Laura Steinbach 1 Min. Lesezeit

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Die Flohburg richtet den Blick derzeit auf einzelne Lebenswege von Kindern, die mit dem sogenannten verlorenen Transport verbunden waren. Die Ausstellung „Wer ein Leben rettet… Lebensgeschichten von Kindern des verlorenen Transports“ ist am heutigen Samstag zugänglich.

Ausstellung läuft bis Anfang September

Die Schau wurde Anfang Juni eröffnet und bleibt bis zum 6. September im Nordhausen Museum zu sehen.

Die Flohburg öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Erinnerung bekommt individuelle Gesichter

Historische Ereignisse werden häufig über Zahlen vermittelt.

Biografische Ausstellungen versuchen dagegen, einzelne Menschen und deren Familiengeschichten sichtbar zu machen.

Dadurch wird nachvollziehbarer, welche Folgen Verfolgung, Deportation und Krieg für konkrete Lebenswege hatten.

Nordhausen selbst ist ein bedeutender Erinnerungsort

Die Stadt und ihre Umgebung sind eng mit der Geschichte von Zwangsarbeit, Konzentrationslagern und den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs verbunden.

Das macht Ausstellungen über individuelle Überlebensgeschichten für die lokale Erinnerungskultur besonders relevant.

Quellen

Stadt Nordhausen / Flohburg – „Wer ein Leben rettet… Lebensgeschichten von Kindern des verlorenen Transports“, bis 6. September 2026.

Themen: ErinnerungskulturNordhausenAusstellungHolocaustFlohburgVerlorener Transport

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