Die Flohburg richtet den Blick derzeit auf einzelne Lebenswege von Kindern, die mit dem sogenannten verlorenen Transport verbunden waren. Die Ausstellung „Wer ein Leben rettet… Lebensgeschichten von Kindern des verlorenen Transports“ ist am heutigen Samstag zugänglich.
Ausstellung läuft bis Anfang September
Die Schau wurde Anfang Juni eröffnet und bleibt bis zum 6. September im Nordhausen Museum zu sehen.
Die Flohburg öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.
Erinnerung bekommt individuelle Gesichter
Historische Ereignisse werden häufig über Zahlen vermittelt.
Biografische Ausstellungen versuchen dagegen, einzelne Menschen und deren Familiengeschichten sichtbar zu machen.
Dadurch wird nachvollziehbarer, welche Folgen Verfolgung, Deportation und Krieg für konkrete Lebenswege hatten.
Nordhausen selbst ist ein bedeutender Erinnerungsort
Die Stadt und ihre Umgebung sind eng mit der Geschichte von Zwangsarbeit, Konzentrationslagern und den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs verbunden.
Das macht Ausstellungen über individuelle Überlebensgeschichten für die lokale Erinnerungskultur besonders relevant.
Quellen
Stadt Nordhausen / Flohburg – „Wer ein Leben rettet… Lebensgeschichten von Kindern des verlorenen Transports“, bis 6. September 2026.