Der Unstrut-Hainich-Kreis benötigt deutlich mehr Geld für soziale Leistungen als ursprünglich eingeplant. Mehrere überplanmäßige Ausgaben summieren sich auf mehr als 2,4 Millionen Euro. Der zusätzliche Bedarf betrifft Pflege, Eingliederungshilfe und soziale Teilhabe, wie das aktuelle Amtsblatt ausweist.

Pflegekosten steigen um bis zu 1,03 Millionen Euro

Allein für vollstationäre Hilfe zur Pflege wurden zusätzliche Ausgaben von bis zu 1,03 Millionen Euro genehmigt.

Der Beschluss betrifft Pflegegrade II bis V.

Soziale Teilhabe kostet weitere 1,29 Millionen Euro

Für Assistenzleistungen sind zusätzlich bis zu 384.000 Euro vorgesehen.

Weitere Beschlüsse betreffen 480.000 Euro für heilpädagogische Leistungen und 429.000 Euro für Tagesstruktur und praktische Fähigkeiten.

Jugendhilfe benötigt zusätzlich 120.000 Euro

Auch bei der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche reicht der bisherige Ansatz nicht aus.

Der Kreis bewilligte dafür weitere 120.000 Euro.

Quelle

Unstrut-Hainich-Kreis, Amtsblatt vom 10. August 2026