Fundamentbereich wird Teil des regulären Besuchs

Das Völkerschlachtdenkmal hat seinen Fundamentbereich dauerhaft für Besucher erweitert. Wie die Stadt Leipzig und die Stiftung Völkerschlachtdenkmal mitteilen, verbindet eine neue Ausstellung die ungewöhnliche Architektur des Unterbaus mit der Ideen- und Nutzungsgeschichte des Monuments.

Die Schau zeichnet nach, wie nach der Völkerschlacht von 1813 über Jahrzehnte unterschiedliche Denkmalpläne entstanden und wie schließlich der Bau des 1913 eingeweihten Monuments verwirklicht wurde.

Politische Vereinnahmung wird ausdrücklich thematisiert

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wechselnden politischen Bedeutung des Denkmals im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung beschäftigt sich damit, wie das Bauwerk in unterschiedlichen politischen Systemen interpretiert und für eigene Botschaften genutzt wurde.

Die neuen Bereiche ergänzen die bisherigen Ausstellungen und machen zugleich die massive Fundamentkonstruktion des 91 Meter hohen Denkmals sichtbar. Die Stiftung versteht die Erweiterung als Teil ihrer Aufgabe, das Monument nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern auch als Lern- und Diskussionsort zu entwickeln.

Quelle: Landeshauptstadt Leipzig; Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig