Die Bergbaugeschichte Seiffens lässt sich Ende August nicht nur über Tage erleben. Am Freitag, 28. August, öffnet die Bergknappschaft ab 17 Uhr die Tür zum historischen „Segen Gottes Erbstolln“. Die Gelegenheit ist außergewöhnlich: Regulär ist der Stollen nicht für Besucher zugänglich.

Öffnung nur einmal jährlich

Die Gemeinde kündigt den Termin ausdrücklich als Gelegenheit an, die es nur einmal im Jahr gibt.

Besucher erhalten dabei Einblicke in einen historischen Stollen und erfahren mehr über die bergbauliche Vergangenheit der Region.

Die Kaue befindet sich zwischen Alte Dorfstraße 7 und 8.

Bergbau prägte den Ort lange vor der Holzkunst

Seiffen wird heute vor allem mit Schwibbögen, Pyramiden, Nussknackern und Räuchermännchen verbunden.

Historisch begann die Entwicklung des Ortes jedoch mit dem Bergbau. Bereits der Ortsname verweist auf bergmännische Tätigkeiten.

Als Erzabbau und Aufbereitung später zurückgingen, nutzten Bewohner ihre handwerklichen Fähigkeiten zunehmend für die Holzverarbeitung.

Zwei Bergbauveranstaltungen an einem Tag

Der Tag der offenen Stollentür fällt bewusst mit dem „Seiffener Glückauf“ zusammen.

Bereits ab 15.50 Uhr zieht ein Bergaufzug zur Binge „Geyerin“, wo um 16 Uhr ein bergmännischer Gottesdienst beginnt.

Anschließend bietet sich der Erbstolln als zweite Station für Besucher an.

Damit wird der 28. August in Seiffen zu einem ganzen Nachmittag und Abend rund um das bergmännische Erbe.

Quellen

Gemeinde Kurort Seiffen – Veranstaltungen August 2026, Tag der offenen Stollentür.