Holzkunst hat Seiffen weltberühmt gemacht – ihre Wurzeln liegen jedoch auch im Bergbau. Am Freitag, 28. August, erinnert der Ort mit dem inzwischen 22. „Seiffener Glückauf“ an diese Geschichte. Zum Auftakt zieht ein kleiner Bergaufzug zur Binge „Geyerin“.

Bergaufzug startet um 15.50 Uhr

Treffpunkt ist der Parkplatz an der Jahnstraße.

Von dort zieht die Seiffener Berg- und Hüttenknappschaft gemeinsam mit der Bergkapelle in traditioneller Kleidung in Richtung Binge „Geyerin“. Beginn ist um 15.50 Uhr.

Die Binge gehört zu den sichtbaren Erinnerungen an den historischen Bergbau im Ort.

Gottesdienst unter freiem Himmel

Um 16 Uhr beginnt auf der Freilichtbühne ein bergmännischer Gottesdienst.

Musikalisch begleitet wird er von Bergkapelle, Seiffener Posaunenchor und Anton-Günther-Chor.

Sollte das Wetter eine Veranstaltung in der Binge nicht zulassen, ist die Bergkirche als Ausweichort vorgesehen.

Bergbau legte Grundlage für Holzhandwerk

Seiffens Entwicklung ist eng mit dem Abbau von Erzen verbunden.

Als der Bergbau später an Bedeutung verlor, entwickelten sich Drechselhandwerk und Spielzeugherstellung zu neuen Erwerbszweigen. Daraus entstand jene Holzkunsttradition, die den Ort heute weltweit bekannt macht.

Das „Seiffener Glückauf“ verbindet damit die touristische Gegenwart mit einem wichtigen Kapitel der örtlichen Wirtschaftsgeschichte.

Quellen

Gemeinde Kurort Seiffen – Veranstaltungsprogramm August 2026, 22. Seiffener Glückauf.