Lulo Reinhardt und Yuliya Lonskaya eröffnen am Freitag, 21. August, das Internationale Gitarrenfestival in Kühlungsborn. Das Duo beginnt um 20 Uhr in der Kunsthalle, wobei sein Programm Gypsy-Einflüsse mit klassischer Gitarrenmusik verbindet.

Die Kunsthalle kündigt den Abend unter dem Titel „Piece of Soul“ an. Das gemeinsame Duo-Projekt kombiniert mehrere Stilrichtungen und setzt einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Gypsy-Musik und Klassik. Zum beschriebenen Repertoire gehören neu arrangierte klassische Werke sowie eigene beziehungsweise erstmals eingespielte Stücke.

Zwei Handschriften treffen aufeinander

Ein Gitarrenduo muss Klangfarben und Lautstärke genau abstimmen, weil beide Instrumente einen ähnlichen Tonraum teilen. Unterschiede in Anschlag, Phrasierung und musikalischer Herkunft können dabei bewusst hervortreten. Entscheidend ist nicht, die Stile zu vermischen, sondern aus ihren Gemeinsamkeiten und Kontrasten eine schlüssige Interpretation zu formen.

Lulo Reinhardt steht in einer bekannten Musikertradition und arbeitet mit Einflüssen aus Gypsy-Jazz und Weltmusik. Yuliya Lonskaya bringt eine klassisch geprägte Perspektive ein. Die Veranstaltungsankündigung beschreibt diese Verbindung als musikalischen Dialog; genaue Werkfolgen können sich bis zum Konzertabend ändern.

Festival beginnt um 20 Uhr

Veranstaltungsort ist die Kunsthalle in der Ostseeallee 48. Der veröffentlichte Beginn liegt bei 20 Uhr. Besucher sollten Kartenverfügbarkeit, Einlasszeit, Preise und mögliche Ermäßigungen direkt bei der Kunsthalle prüfen. Ein frühes Eintreffen verhindert Unruhe unmittelbar vor dem ersten Stück.

Akustische Gitarren reagieren empfindlich auf Nebengeräusche. Telefone gehören lautlos gestellt, Gespräche in die Pause oder nach das Konzert. Foto-, Video- und Tonaufnahmen sind nur nach den Regeln des Hauses und mit Zustimmung der Beteiligten zulässig.

Als Auftakt setzt das Duo einen programmatischen Akzent für die folgenden Festivaltage: Die Gitarre erscheint als Instrument zwischen Traditionen, nicht als festgelegtes Genrezeichen. Wer sich auf ungewohnte Arrangements einlässt, kann bekannte musikalische Motive aus neuer Perspektive hören. Kurzfristige Änderungen bleiben möglich, weshalb die aktuelle Ankündigung der Kunsthalle vor der Anreise maßgeblich ist.

Der Begriff kultureller Begegnung sollte dabei nicht als bloßes Etikett verstanden werden. Er wird hörbar, wenn beide Musiker ihre eigene Technik einbringen, aufeinander reagieren und gemeinsame Formen entwickeln. Das Publikum kann diese Arbeit an Wechseln zwischen Begleitung und Melodie, an unterschiedlichen Klangfarben und am gemeinsamen Tempo verfolgen. Gerade ein Duo macht Verantwortung transparent: Jede Stimme bleibt klar erkennbar und muss dennoch Raum für die andere lassen.

Quellen

Kunsthalle Kühlungsborn: „Lulo Reinhardt & Yuliya Lonskaya – Gitarrenfestival“