Die Landesdirektion Sachsen hat das Planverfahren für den Abschnitt nördlich von Königswartha öffentlich gemacht. Die Unterlagen liegen bis 2. September aus, während Einwendungen bis 16. September möglich sind.

B 96 soll für Tiere durchlässiger werden

Wie die Landesdirektion Sachsen mitteilt, betrifft das Vorhaben den Bereich nördlich von Königswartha und Flächen in der Gemarkung Caminau. Im Dammbereich zwischen Großem Ziegelteich und Pischzangteich sind mehrere Durchlässe für Amphibien und Fischotter vorgesehen.

Damit verbindet das Straßenprojekt Verkehrsinfrastruktur mit Artenschutz. Tiere sollen die Bundesstraße an dafür vorgesehenen Stellen queren können, anstatt unmittelbar über die Fahrbahn wechseln zu müssen.

Planunterlagen liegen bis 2. September aus

Die öffentliche Auslegung läuft bis einschließlich 2. September 2026. Betroffene und weitere Einwendungsberechtigte können die Unterlagen während des laufenden Planfeststellungsverfahrens prüfen.

Einwendungen gegen den Plan können nach der Bekanntmachung noch bis zum 16. September bei der Landesdirektion Sachsen erhoben werden.

Artenschutz begleitet Ausbau der Bundesstraße

Fischotterschutz ist an der B 96 in diesem Raum kein neues Thema. Bereits bei früheren Straßen- und Radwegprojekten nördlich von Caminau wurden Querungsmöglichkeiten für die Tiere geschaffen. Das nun laufende Verfahren betrifft jedoch einen eigenständigen weiteren Abschnitt mit zusätzlichen Durchlässen.

Quelle: Landesdirektion Sachsen