Rot-Weiß Erfurt hat einen der prestigeträchtigsten Siege der noch jungen Regionalliga-Saison gefeiert. Die Erfurter gewannen am Sonntag beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:1 und drehten dabei einen Pausenrückstand. Es war der erste RWE-Erfolg im Ernst-Abbe-Sportfeld seit Oktober 2012.
12.141 Zuschauer sorgten für eine große Kulisse.
Jena begann stärker und ging durch Kevin Lankford in Führung.
Der Angreifer nutzte in der ersten Hälfte einen gelungenen Angriff der Gastgeber.
Erfurt kommt verändert aus der Kabine
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein anderes Spiel.
Hinata Gonda erzielte kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich.
Von diesem Moment an gewann Erfurt sichtbar an Selbstvertrauen.
In der 75. Minute folgte schließlich die entscheidende Szene.
Romario Hajrulla, selbst früher für Jena aktiv, köpfte nach einer Ecke das 2:1 für die Gäste.
Jena vergibt späten Ausgleich
Carl Zeiss warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne.
In der 90. Minute bot sich Jena eine große Möglichkeit zum Ausgleich, doch Erfurts Torhüter parierte.
Nach sieben Minuten Nachspielzeit war der Derbysieg perfekt.
Für Rot-Weiß hat der Erfolg auch tabellarisch große Bedeutung.
Mit zehn Punkten aus vier Partien führt Erfurt nun die Regionalliga Nordost an – vor Chemnitz und Erzgebirge Aue, die ebenfalls zehn Zähler besitzen.
Damit besitzt das Thüringenderby bereits früh in der Saison erhebliche sportliche Bedeutung.