Die historische Klosteranlage bereitet sich auf eine ihrer wichtigsten Veranstaltungsreihen des Jahres vor. Vom 17. bis zum 20. September sollen erneut Künstler, Autoren und Gäste nach Hedersleben kommen.
Von Johannes Falkenberg
3. August 2026, 14.33 Uhr · 3 Min. Lesezeit
Das Kloster Hedersleben verbindet seit Jahren seine historische Architektur mit einem anspruchsvollen Kulturprogramm. Im September wird die Anlage erneut für vier Tage zur Bühne und zum Diskussionsort.
Kulturtage beginnen am 17. September
Der Veranstalter hat die Kulturtage 2026 für den Zeitraum von Donnerstag, 17. September, bis Sonntag, 20. September, angekündigt.
Das Programm verbindet traditionell Konzerte mit Lesungen, politischen und historischen Gesprächen sowie gemeinschaftlichen Abendveranstaltungen.
Kloster wurde im Jahr 1253 gegründet
Die Geschichte der Anlage reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Das Kloster St. Maria und Gertrud wurde 1253 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und bestand bis zur Auflösung im Jahr 1810.
Heute wird das denkmalgeschützte Ensemble unter anderem für Kultur, Bildung, Tagungen und Übernachtungen genutzt.
Überregionale Partner unterstützen das Programm
Das Kloster arbeitet mit verschiedenen Kulturinstitutionen zusammen. Zu den genannten Partnern gehören das Gleimhaus in Halberstadt, die Moses Mendelssohn Akademie, die Grafikstiftung Neo Rauch und das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt.
Durch diese Kooperationen besitzt die Veranstaltungsreihe eine Bedeutung, die über Hedersleben und den Landkreis Harz hinausreicht.
Kultur kann Besucher in den Ort bringen
Für Hedersleben sind die Kulturtage auch touristisch und wirtschaftlich interessant. Besucher benötigen Übernachtungen, Gastronomie und weitere Dienstleistungen.
Das vollständige Programm und die einzelnen Eintrittsbedingungen sollten Interessierte direkt beim Kloster prüfen.
Quellen
Kloster Hedersleben – Ankündigung der Kulturtage vom 17. bis 20. September 2026
Verbandsgemeinde Vorharz – Geschichte des Klosters St. Gertrudis