Gubens Rettungsdienst soll künftig von einer modernen neuen Wache aus arbeiten. Der Landkreis Spree-Neiße hat im Juli die ersten Bauleistungen für den Neubau ausgeschrieben. Damit wird aus einem seit längerem geplanten Vorhaben schrittweise ein konkretes Bauprojekt.

Ausgeschrieben wurde zunächst die Baustelleneinrichtung.

Damit werden die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, bevor die eigentlichen Hochbauarbeiten beginnen können.

Neubau soll bestehende Strukturen verbessern

Rettungswachen müssen heute andere Anforderungen erfüllen als noch vor einigen Jahrzehnten.

Moderne Fahrzeuge benötigen größere Stellflächen, medizinisches Material muss hygienisch gelagert werden und für die Einsatzkräfte sind Aufenthalts-, Umkleide- und Ruheräume notwendig.

Hinzu kommen Desinfektion, Fahrzeugpflege und technische Infrastruktur.

Für Guben soll der Neubau deshalb nicht einfach ein Ersatzgebäude werden, sondern die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstes langfristig verbessern.

Standort ist für große Region wichtig

Die Gubener Rettungswache versorgt nicht ausschließlich die Kernstadt.

Auch umliegende Orte sind auf kurze Anfahrtszeiten angewiesen.

Gerade im ländlich geprägten Landkreis Spree-Neiße entscheidet die Lage einer Rettungswache darüber, wie schnell ein Einsatzfahrzeug bei einem Notfall eintreffen kann.

Stadt und Landkreis arbeiten gemeinsam

Die Stadt Guben hatte den Neubau bereits zu Jahresbeginn als eines der wichtigen Investitionsprojekte 2026 genannt.

Das Vorhaben wird gemeinsam mit dem Landkreis umgesetzt, der für den Rettungsdienst zuständig ist.

Mit den ersten Ausschreibungen ist nun eine neue Phase erreicht.

Wann die neue Wache vollständig fertiggestellt und in Betrieb genommen wird, hängt vom weiteren Vergabe- und Bauablauf ab.

Quellen

Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa – Ausschreibung Neubau Rettungswache Guben.

Stadt Guben – Investitionsschwerpunkte 2026.