Fotografien über persönliche Krisen, Hoffnung und neue Perspektiven sollen im Greifswalder Rathaus ein häufig verdrängtes Thema sichtbar machen. Die Ausstellung richtet sich an Menschen, die sich mit Suizidprävention auseinandersetzen und darüber ins Gespräch kommen möchten.

Die Wanderausstellung „Aus Worten können Wege werden“ wird vom 13. August bis zum 18. September 2026 in der Kleinen Rathausgalerie gezeigt. Die Vernissage beginnt am Donnerstag, dem 13. August, um 17 Uhr.

Insgesamt werden 20 ausgewählte Fotografien präsentiert. Sie entstanden im Rahmen eines bundesweiten Fotowettbewerbs der TelefonSeelsorge Deutschland.

Fotografien zeigen Krisen und Hoffnung

Der Wettbewerb stellte die Themen „Weit weg – ganz nah“, „Abgrundtief“, „Freudensprünge“ und „Nachtlicht“ in den Mittelpunkt. Die Teilnehmer setzten sich auf unterschiedliche Weise mit menschlichen Krisen, Hoffnung und Zuversicht auseinander.

Die ausgewählten Bilder sollen nicht nur persönliche Erfahrungen und Gefühle sichtbar machen. Sie sollen zugleich dazu beitragen, die Sprachlosigkeit rund um psychische Krisen und Suizidgedanken zu überwinden.

Netzwerk möchte Tabuthema sichtbar machen

Das Suizidpräventionsnetzwerk Vorpommern hat die Wanderausstellung nach Greifswald geholt. Ziel ist es, das häufig tabuisierte Thema stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und Gespräche darüber zu ermöglichen.

Während der Vernissage stehen Mitglieder des Netzwerks als Ansprechpartner zur Verfügung. Besucher können sich dort über die Arbeit des Zusammenschlusses und über Möglichkeiten der Suizidprävention informieren.

Vortrag über Suizidalität bei jungen Menschen

Begleitend zur Ausstellung findet am Donnerstag, dem 10. September 2026, ein Vortrag zum Thema „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“ statt. Anlass ist der Weltsuizidpräventionstag.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Bürgerschaftssaal des Greifswalder Rathauses. Sie richtet den Blick insbesondere auf Krisensituationen bei Kindern und Jugendlichen.

Ausstellung bis Mitte September geöffnet

Die Kleine Rathausgalerie ist montags, mittwochs und donnerstags von 8.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Dienstags können Besucher die Ausstellung von 8.30 bis 18.30 Uhr besichtigen. Freitags ist sie von 8.30 bis 13 Uhr zugänglich.

Der Besuch der Ausstellung bietet die Möglichkeit, sich anhand künstlerischer Arbeiten mit einem schwierigen gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Krisen und Verzweiflung, sondern ebenso Hoffnung, Unterstützung und neue Wege. Sämtliche Angaben beruhen auf der Pressemitteilung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Pressemitteilung Bilder, die Mut machen - Ausstellung und Vortrag zur Suizidprävention im Greifswalder Rathaus (05.08.2026).pdfPDF

Quellen

Universitäts- und Hansestadt Greifswald – Pressemitteilung „Bilder, die Mut machen – Ausstellung und Vortrag zur Suizidprävention im Greifswalder Rathaus“, datiert auf den 10. August 2026.

TelefonSeelsorge Deutschland – Wanderausstellung „Aus Worten können Wege werden“, Angaben laut Pressemitteilung der Stadt Greifswald.