Kaum eine historische Persönlichkeit prägt Greifswalds kulturelles Selbstbild so stark wie Caspar David Friedrich. Im Pommerschen Landesmuseum können Besucher am heutigen Sonntag Werke und kunsthistorische Zusammenhänge rund um den wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik kennenlernen.
Die „Galerie der Romantik“ gehört zum aktuellen Ausstellungsangebot des Museums und wird im offiziellen Kulturkalender ausdrücklich mit dem Hinweis auf Caspar David Friedrich geführt.
Künstler blieb seiner Heimatlandschaft verbunden
Friedrichs Bildwelt wurde stark durch norddeutsche Landschaften geprägt.
Küste, Himmel, Ruinen und weite Landschaftsräume gehören zu den wiederkehrenden Motiven seiner Kunst.
Seine Herkunft aus Greifswald ist deshalb weit mehr als eine biografische Randnotiz.
Stadt nutzt Friedrich als kulturelles Profil
Heute verbindet Greifswald mehrere Einrichtungen und Orte mit dem Künstler.
Neben dem Landesmuseum gehört dazu insbesondere das Caspar-David-Friedrich-Zentrum in der Langen Straße.
Der dort beginnende Bildweg führt zudem zu Orten und Aussichten, die mit Friedrichs Leben und Kunst verbunden sind.
Romantik wird Teil des Stadterlebnisses
Dadurch entsteht ein kulturelles Netzwerk.
Museumsbesuch, Geburtshaus und Stadtrundgang lassen sich miteinander kombinieren.
Für Greifswald ist Friedrich damit zugleich Kunstgeschichte und touristisches Alleinstellungsmerkmal.
Quellen
Pommersches Landesmuseum
Caspar-David-Friedrich-Zentrum
Kulturkalender der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
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