Ein unsicherer Blick, verlangsamte Reaktionen oder auffällige Bewegungen können Hinweise liefern, die ein gewöhnlicher Atemtest nicht erfasst. Bei einer groß angelegten Kontrolle setzte die Polizei deshalb speziell geschulte sogenannte Drogenerkenner ein.

247 Personen überprüft

Insgesamt kontrollierten die Beamten 221 Fahrzeuge und 247 Menschen. Bei einem Teil der Fahrer wurden zusätzliche Tests durchgeführt.

Neun Personen mussten anschließend eine Blutprobe abgeben. In sieben Fällen bestand der Verdacht auf Drogenkonsum, in zwei weiteren auf Alkohol.

Beobachtung ergänzt technische Tests

Die geschulten Beamten achten unter anderem auf Augenbewegungen, Sprache, Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit. Diese Beobachtungen können einen Verdacht begründen, ersetzen aber keine Laboruntersuchung.

Erst die Auswertung der Blutproben zeigt, ob und welche Substanzen tatsächlich konsumiert wurden.

Weitere Verstöße festgestellt

Neben den Verdachtsfällen registrierte die Polizei zahlreiche weitere Ordnungswidrigkeiten. Die Aktion sollte vor allem verhindern, dass nicht fahrtüchtige Personen andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Quellen

• Polizeidirektion Görlitz: Ergebnisse der Verkehrskontrolle mit Drogenerkennern
• Polizeidirektion Dresden: Unterstützung des Kontrolleinsatzes