Görlitz beteiligt sich am 13. September erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Zahlreiche historische Objekte werden zugänglich, während das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ neue Perspektiven auf das gebaute Erbe lenkt.
Fast 4.000 Denkmale prägen Görlitz
Wie die Stadt Görlitz mitteilt, zählt sie fast 4.000 Denkmale und gehört damit zu den besonders dicht mit historischer Bausubstanz ausgestatteten Städten Deutschlands. Am Aktionstag können Besucher ausgewählte Gebäude und Anlagen entdecken, die im Alltag teilweise nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind.
Das bundesweite Motto richtet 2026 besonderes Augenmerk auf Infrastrukturen und Verbindungen. Gemeint sind nicht nur Verkehrswege, sondern auch technische, gesellschaftliche und historische Netzwerke, die Denkmale miteinander verbinden.
Bahnhof Weinhübel gehört zu den geöffneten Orten
Die Stadt führt für den Görlitzer Aktionstag eine eigene Übersicht der teilnehmenden Objekte. Dazu gehört unter anderem der Bahnhof Weinhübel.
Das Programm bietet damit neben den bekannten Altstadtbauten auch Möglichkeiten, weniger offensichtliche Zeugnisse der Stadt- und Infrastrukturgeschichte kennenzulernen.
Denkmaltag fällt auf zweiten Septembersonntag
Der bundesweite Aktionstag findet traditionell am zweiten Sonntag im September statt. Für Görlitz ist der Termin zugleich eine Gelegenheit, die außergewöhnliche Dichte an historischer Bausubstanz einem breiten Publikum zu vermitteln.
Quelle: Stadt Görlitz