Ein Stadtrundgang muss nicht aus trockenen Jahreszahlen bestehen. Gadebusch setzt mit seinen „Magischen Federn“ auf eine spielerische Form der Geschichtsvermittlung und lädt Besucher auch am heutigen Sonntag dazu ein, die Altstadt selbstständig zu erkunden.
Der Rundgang führt durch verschiedene Bereiche des historischen Zentrums.
Dabei werden bedeutende Gebäude und Orte miteinander verbunden.
Märchenhafte Idee soll Neugier wecken
Die Stadt beschreibt den Weg ausdrücklich als „Märchenreise“.
Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an klassische Geschichtsinteressierte.
Auch Familien und jüngere Besucher sollen angesprochen werden.
Die „Magischen Federn“ geben dem Spaziergang einen wiedererkennbaren roten Faden.
Historische Altstadt bleibt wichtigste Kulisse
Gadebusch besitzt eine lange Geschichte.
Kirche, Markt, Schloss und weitere historische Bauten liegen auf vergleichsweise engem Raum.
Das macht die Stadt besonders geeignet für Rundgänge zu Fuß.
Besucher müssen nicht zwischen weit auseinanderliegenden Sehenswürdigkeiten fahren.
Unabhängig von festen Führungszeiten
Ein weiterer Vorteil liegt in der zeitlichen Flexibilität.
Wer einen selbstständig nutzbaren Rundgang wählt, ist nicht an eine bestimmte Startzeit gebunden.
Gerade sonntags ist das praktisch, weil andere Einrichtungen teilweise eingeschränkte Öffnungszeiten haben.
Tourismus lebt von Geschichten
Historische Gebäude allein reichen nicht immer aus, um Besucher länger zu beschäftigen.
Erst Geschichten machen Orte verständlich.
Mit dem Konzept der „Magischen Federn“ versucht Gadebusch deshalb, Geschichte nicht nur sichtbar, sondern erzählbar zu machen.
Quellen
Amt Gadebusch – offizieller Stadtrundgang „Magische Federn“ Tourist-Information Gadebusch