Wenn die meisten Spaziergänger längst nach Hause gehen, beginnt für andere Bewohner der Wälder rund um Erkner erst der aktive Teil des Tages. Am Samstag, 15. August, lädt der NABU-Ortsverein zur inzwischen fünften Fledermaus-Sternschnuppen-Nacht. Von 20 bis 22 Uhr stehen nachtaktive Tiere und der sommerliche Himmel gemeinsam im Mittelpunkt.
Fledermäuse sind für viele Menschen im Alltag kaum sichtbar, obwohl mehrere Arten auch in Siedlungsgebieten vorkommen.
Orientierung funktioniert mit Ultraschall
Die Tiere nutzen Echoortung, um sich in der Dunkelheit zu orientieren und Beute zu finden.
Mit speziellen Detektoren können die für Menschen normalerweise nicht hörbaren Ultraschallrufe in hörbare Signale umgewandelt werden.
Solche Technik macht Naturführungen besonders anschaulich, weil Besucher die Tiere nicht nur sehen, sondern gewissermaßen auch „hören“ können.
Lebensräume geraten unter Druck
Fledermäuse benötigen geeignete Quartiere in alten Bäumen, Dachstühlen oder anderen Gebäudestrukturen.
Sanierungen, Baumfällungen und der Verlust von Insekten können ihren Lebensraum beeinträchtigen. Gerade deshalb gehören Informationen über Schutz und Lebensweise zum Ansatz solcher NABU-Veranstaltungen.
Augusthimmel liefert zusätzliche Kulisse
Die Veranstaltung fällt in jene Jahreszeit, in der regelmäßig besonders viele Sternschnuppen beobachtet werden können.
Ob die Himmelsbeobachtung gelingt, hängt selbstverständlich vom Wetter und der Bewölkung ab.
Für Familien verbindet der Abend damit Naturkunde und ein besonderes Ferienerlebnis direkt vor der Haustür.
Quellen
NABU-Ortsverein Erkner: Fledermaus-Sternschnuppen-Nacht 2026
Stadt Erkner: Veranstaltungskalender, 15. August 2026