Eine Frau ist am Montagmorgen nach einem Messerangriff in Erkner gestorben. Polizisten nahmen einen Tatverdächtigen fest, nachdem Zeugen weitere Hinweise gegeben hatten.

Messerangriff in Erkner endet tödlich

Polizisten und Rettungskräfte wurden am 31. August 2026 gegen 6.30 Uhr in die Innenstadt gerufen. Nach ersten Erkenntnissen griff ein Mann die Frau im öffentlichen Verkehrsraum an und verletzte sie schwer.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtete unter Berufung auf die Polizeidirektion Ost von einem Messerangriff. Rettungskräfte versuchten, die Frau wiederzubeleben. Sie starb jedoch an ihren schweren Verletzungen.

Tatverdächtiger flüchtet vom Tatort

Der mutmaßliche Täter verließ nach Angaben der Polizei zunächst den Tatort. Zeugen übermittelten den Einsatzkräften weitere Hinweise. Polizisten stellten den Mann wenig später und nahmen ihn vorläufig fest.

Die Ermittler veröffentlichten zunächst keine Angaben zum Alter des Tatverdächtigen. Auch das mögliche Motiv und eine mögliche Beziehung zwischen dem Mann und der getöteten Frau blieben vorerst unklar.

Behörden nennen keine Staatsangehörigkeit

Die Polizei und die zuständige Staatsanwaltschaft haben bislang weder die Staatsangehörigkeit noch die Herkunft des Tatverdächtigen veröffentlicht. Seriöse Rückschlüsse auf seine Nationalität sind deshalb derzeit nicht möglich.

Im Internet verbreitete Vermutungen zur Herkunft des Mannes sind nicht durch offizielle Angaben belegt. Die Ostdeutsche Zeitung ergänzt entsprechende Informationen, sobald eine bestätigte Mitteilung der Ermittlungsbehörden vorliegt.

Polizei sichert Spuren in Erkner

Einsatzkräfte sperrten Teile der Innenstadt für die Spurensicherung ab. Betroffen waren nach Angaben des rbb Bereiche an der Rudolf-Breitscheid-Straße und der Leo-Hendrick-Baekeland-Straße.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Quelle: Polizeidirektion Ost und Rundfunk Berlin-Brandenburg