Erkner sucht erneut junge kreative Talente – und reagiert dabei erstmals besonders deutlich auf die Veränderungen durch Künstliche Intelligenz. Beim 17. Jugendkunstpreis können Jugendliche und junge Erwachsene Arbeiten aus bildender Kunst, Literatur und Musik einreichen. Wer KI-Anwendungen nutzt, muss Prompt, Quellen, Arbeitsschritte und verwendete Software dokumentieren.
Das Thema des Wettbewerbs lautet in diesem Jahr „Begegnung“.
Wettbewerb reicht weit über klassische Malerei hinaus
Teilnehmen können junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren.
In der Kategorie bildende und angewandte Kunst sind unter anderem Malerei, Zeichnung, Grafik, Design und Fotografie möglich.
Die Literaturkategorie reicht von Kurzgeschichte und Märchen bis Poetry Slam, Reportage und Kolumne. Bei Musik sind sowohl Interpretationen als auch eigene Kompositionen zugelassen.
KI-Regel soll Entstehungsprozess nachvollziehbar machen
Besonders aktuell ist die Regel zum Einsatz generativer Programme.
KI-Arbeiten werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Entscheidend ist Transparenz. Wer solche Werkzeuge verwendet, muss nachvollziehbar offenlegen, wie das Ergebnis entstanden ist.
Damit greift der Wettbewerb eine Diskussion auf, die Schulen, Hochschulen, Kunstbetrieb und Medien gleichermaßen beschäftigt.
Einsendeschluss am 19. September
Bis zu drei Arbeiten können eingereicht werden.
Persönliche Abgabetermine im Rathaus sind für den 17. und 19. September vorgesehen. Einsendungen per Post oder E-Mail sind ebenfalls möglich.
Die Preisverleihung findet am 6. November im Kino Movieland statt. Anschließend sollen die ausgezeichneten Werke bis zum Jahresende im Rathaus gezeigt werden.
Quellen
Kunstfreunde Erkner e. V. / Stadt Erkner: 17. Jugendkunstpreis, 1. Juli 2026