Ausstellung startet am 19. August

Vom 19. August bis 19. Oktober 2026 ist im Neuen Rathaus eine Wanderausstellung zum Luxemburger Abkommen zu sehen. Präsentiert wird sie im Foyer Goldene Pforte am Rathausplatz.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem 1952 geschlossenen Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Israel und der Jewish Claims Conference sowie mit der Entwicklung der Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht.

Abkommen wurde 1952 geschlossen

Das Luxemburger Abkommen gehört zu den zentralen frühen Schritten der Bundesrepublik bei der Übernahme materieller Verantwortung für die Folgen der nationalsozialistischen Judenverfolgung.

Die Ausstellung des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims Conference entstand unter Mitwirkung des Knesset-Museums des israelischen Parlaments. Sie zeichnet die Entwicklung jüdischer materieller Ansprüche und der deutschen Wiedergutmachungspolitik nach.

Dresden beteiligt sich am jüdischen Themenjahr

Die Präsentation in Dresden ist zugleich Teil der Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und der Erinnerung an die Opfer der Shoah.

Die Ausstellung soll historische Dokumente und Entwicklungen verständlich machen und zugleich zeigen, warum Fragen von Entschädigung und Verantwortung auch Jahrzehnte nach dem Ende des Nationalsozialismus weiter von Bedeutung sind.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden; Bundesministerium der Finanzen; Claims Conference